Straße von Hormus erneut gesperrt: Spannungen in der Region nehmen zu

Die iranische Seite hat offiziell die erneute Schließung der Straße von Hormus bekannt gegeben. Dies berichtete die Nachrichtenagentur IRNA.
Ein Sprecher des Zentralkommandos „Chatam al-Anbiya“ erklärte, dass die Straße von Hormus aufgrund des anhaltenden Drucks und der Blockademaßnahmen der USA auf den Seewegen wieder in den Status der Schließung versetzt wurde.
In der offiziellen Mitteilung wurde darauf hingewiesen, dass die Islamische Republik Iran zuvor in Übereinstimmung mit getroffenen Vereinbarungen die Passage einer begrenzten Anzahl von Öl- und Handelsschiffen gestattet hatte.
Der Sprecher des Kommandos betonte jedoch, dass die USA ihre Zusagen gebrochen hätten und den Druck sowie die Kontrolle auf den Seewegen weiterhin verstärken würden. Aus diesem Grund sei die iranische Seite gezwungen gewesen, das zuvor geltende strikte Regime über die Straße von Hormus wiederherzustellen.
„Dieser strategische Seeweg steht nun unter der vollständigen Kontrolle der iranischen Streitkräfte“, heißt es in der Erklärung weiter.
Zudem fügte der Sprecher hinzu, dass die Lage in der Meerenge unter strenger Kontrolle bleiben werde, solange die USA keine vollständige Bewegungsfreiheit für alle Schiffe gewährleisteten, die den Iran verlassen oder anlaufen.
Am 17. April hatte der iranische Außenminister Abbas Araqchi erklärt, dass die Straße von Hormus für einen begrenzten Zeitraum für Handelsschiffe geöffnet worden sei. Diese Entscheidung sei im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und der Hisbollah getroffen worden.
US-Präsident Donald Trump betonte jedoch ungeachtet dieser Erklärung aus Teheran, dass die Seeblockade gegen den Iran weiterhin in Kraft bleibe.
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