Meta plant massive Entlassungen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Das Unternehmen Meta plant offenbar, am 20. Mai ein groß angelegtes Programm zum Stellenabbau umzusetzen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf drei unabhängige Quellen.
Einer der Quellen zufolge wird erwartet, dass in der ersten Phase etwa 10 Prozent der Gesamtbelegschaft, was rund 8.000 Fachkräften entspricht, entlassen werden. Der Umfang der Kürzungen in den darauffolgenden Phasen könnte sich je nach Entwicklungsgeschwindigkeit der KI-Technologien und der weiteren Unternehmensstrategie ändern.
Vertreter von Meta lehnten eine Stellungnahme zu diesen Informationen bislang ab.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Entscheidungen zur Reduzierung der Mitarbeiterzahl mit dem zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz und der daraus resultierenden Effizienzsteigerung durch die Automatisierung von Arbeitsprozessen zusammenhängen.
Die Unternehmensführung sieht die Zukunft in einem Managementmodell, das weniger auf menschliche Ressourcen und verstärkt auf KI-Technologien setzt.
Meta hat bereits in der Vergangenheit massive Entlassungswellen durchgeführt: Vor vier Jahren wurden 11.000 Mitarbeiter entlassen, und im Jahr 2023 kündigte Mark Zuckerberg den Abbau weiterer 10.000 Stellen an.
Im Jahr 2025 investierte das Unternehmen zudem rund 15 Milliarden US-Dollar in das Startup Scale AI. Die Financial Times bewertete dies als eine der größten Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Der aktuelle Trend ist eindeutig: Während die Bedeutung der KI wächst, schrumpft die Belegschaft. Dies entwickelt sich zunehmend zur neuen „Norm“ in der IT-Welt.
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