Mourinho antwortet dem Trainer, der ihn Verräter nannte

Das Spitzenspiel der portugiesischen Meisterschaft zwischen "Benfica" und "Porto", bekannt als "O Classico", war von intensivem Kampf geprägt. Obwohl das Spiel mit einem 2:2-Unentschieden endete, wurden die Ereignisse am Spielende zum Hauptthema. "Benfica"-Cheftrainer Jose Mourinho wurde vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen. Darüber berichtet goal.com.
Nachdem Leandro Barreiro in der 89. Minute den Ausgleich erzielte, kam es an der Seitenlinie zu einem großen Konflikt. Mourinho geriet mit Lucho Gonzalez, einem Mitglied des Trainerstabs von "Porto", aneinander. Laut dem erfahrenen Trainer habe Gonzalez ihn 50 Mal des Verrats beschuldigt. Mourinho wies diese Anschuldigungen entschieden zurück und betonte, dass er während seiner gesamten Profikarriere für jeden Verein alles gegeben habe.

Der Schiedsrichter gab an, Mourinho des Feldes verwiesen zu haben, weil er den Ball in Richtung der gegnerischen Bank getreten habe. Der portugiesische Spezialist bestritt dies jedoch und sagte, er habe den Ball den Fans auf der Tribüne schenken wollen. Er kritisierte zudem scharf die Arbeit des vierten Offiziellen.
Was das Spielergebnis betrifft, so behielt "Porto" mit 66 Punkten die Führung in der Tabelle. "Benfica" liegt 7 Punkte hinter dem Spitzenreiter. Mourinho fügte hinzu, dass das Meisterschaftsrennen noch nicht vorbei sei und noch wichtige Spiele bevorstünden.
