Wie bewertete Dustin Pore den Rückkampf Oliveira-Holloway?

UFC-Star Dustin Poirier hat sich nach dem Rückkampf zwischen Charles Oliveira und Max Holloway geäußert. Er sagte, der Kampf sei kein „Match“, sondern ein 25-minütiger Showdown gewesen.
Poirier sagte, er habe erwartet, dass Max zeitweise Schwierigkeiten haben und sogar zu Boden gehen würde. Aber er habe nicht erwartet, dass der Kampf so lange dauern würde. Er glaubt, dass die Fans zum ersten Mal eine solche Dominanz eines Kämpfers wie Holloway gesehen haben.
„Es war absolute Dominanz. Vor dem Kampf dachte ich, Max würde vielleicht ab und zu mal zu Boden gehen. Aber ich hätte nicht erwartet, dass es 25 Minuten lang so weitergeht. So eine Dominanz über Holloway haben wir noch nie gesehen. Charles schien völlig außer sich zu sein. Er hatte Max am Boden fest im Griff, und diese Takedowns waren kein klassisches Ringen. Der Amerikaner konnte sich an diesem Abend überhaupt nicht gegen die Takedowns verteidigen“, sagte Poirier.
Der Kernpunkt dieser Einschätzung ist, dass Oliveiras Takedowns kein „normales Kampfschema“ waren, sondern sich aus der jeweiligen Situation ergaben und unerwartet kamen. Laut Poirier war es genau das, was Holloway brach: Er hatte keine Zeit, sich zu verteidigen, und am Boden hatte Oliveira ihn fest im Griff.
Zur Erinnerung: Oliveira besiegte Holloway beim „UFC 326“-Turnier einstimmig nach Punkten und gewann den BMF-Gürtel. Dieser Rückkampf verlief also anders als erwartet, nicht nur im Ergebnis, sondern auch im Stil – anstelle von Holloways freier Bewegung dominierte Oliveira mit seiner präzisen Kontrolle.
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