Wie Arbeloas Schüler den Manchester City bezwangen

Der deutliche 3:0-Sieg von Real Madrid gegen Manchester City im ersten Halbfinale der UEFA Champions League sorgte in Madrid für großes Aufsehen. Nach dem Spiel äußerte sich Trainer Álvaro Arbeloa zu Ergebnis, Spieltaktik und der mentalen Verfassung des Teams.
Arbeloa betonte zunächst, dass das Ergebnis sogar besser ausfiel als erwartet. Laut ihm freute es ihn, dass die Spieler im Santiago Bernabéu-Vollstadium Spaß am Spiel hatten und sowohl im Angriff als auch in der Defensive selbstbewusst agierten. Der Trainer hob besonders hervor, dass die Mannschaft nach den letzten schwierigen Prüfungen genau einen solchen Sieg verdient habe.
- "Das Ergebnis war besser als erwartet. Es freute mich, dass die Spieler im Santiago Bernabéu-Vollstadium Spaß am Spiel hatten; sie waren nach den letzten schwierigen Prüfungen einen solchen Sieg wert", sagte Arbeloa.
Darüber hinaus erinnerte er daran, dass es in der Öffentlichkeit Zweifel an der Stärke von Real Madrid gegeben habe. Doch Arbeloa antwortete kurz und bündig auf solche Meinungen: "Wir sind Real Madrid, und man kann uns nicht herabsetzen." Er verschweigte nicht, dass dieser Sieg das Ansehen der „Weißen“ nicht nur in der Tabelle, sondern auch psychologisch wiederhergestellt habe.
Taktisch betonte Arbeloa, dass sie den Spielstil von City und die Philosophie von Pep Guardiola gut kennen. Madrid habe dem Gegner wenig Platz auf dem Feld gelassen, die wichtigsten Pässe abgedeckt und City von seinem üblichen Plan, durch Passspiel vorzudringen, abgehalten. Der Trainer wies auf ein wichtiges Detail hin: City versucht oft, den Gegner nach vorne zu locken und dann mit schnellen Gegenangriffen zu bestrafen. Real hingegen agierte geduldig und konnte durch Angriffe auf die Rücklinie gefährliche Situationen schaffen.
- "Wir kennen den Spielstil von City und Guardiolas Taktik gut; wir verstehen, was sie anstreben. Wir ließen ihnen wenig Platz auf dem Feld und blockierten die wichtigsten Pässe.
Der Gegner versucht, Sie nach vorne zu locken und dann mit Gegenangriffen zu kontern. Doch durch geduldiges Spiel und Angriffe auf deren Rücklinie konnten wir gefährliche Situationen schaffen", sagte Arbeloa.
Natürlich hätte das Ergebnis an diesem Abend noch deutlicher ausfallen können. Hätte Vinícius Junior den Elfmeter sicher verwandelt, wäre der Vorsprung in der Tabelle noch größer gewesen. Für Arbeloa war jedoch vor allem die Gesamtleistung des Teams und das Ergebnis wichtig.
Einer der eindrucksvollsten Sätze des Trainers betraf Valverde. Arbeloa nannte den uruguayischen Mittelfeldspieler einen "modernen Juanito" und beschrieb ihn als lebendes Beispiel dafür, wie ein Real-Spieler spielen muss. Diese Worte waren nicht nur Lob für ein Spiel, sondern klangen wie eine hohe Anerkennung der Madrilenischen Philosophie von "Geist, Charakter und Leben für das Team".
- "Für mich ist Valverde ein moderner Juanito, ein Beispiel dafür, wie ein Real-Spieler spielen muss", sagte Arbeloa.
Zur Erinnerung: Das Rückspiel zwischen den Mannschaften findet am 17. März im Etihad-Stadion in Manchester statt. Für Arbeloa und Real Madrid gibt es jetzt nur eine Aufgabe: Sich nicht vom Vorsprung im ersten Spiel täuschen lassen, sich für das Rückspiel wie auf ein 0:0 vorbereiten und die Arbeit bis zum Ende durchziehen.
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