Neue importunabhängige Telekom-Cloud-Plattform in Russland gestartet

Neue importunabhängige Telekom-Cloud-Plattform in Russland gestartet

Der russische Mobilfunkbetreiber T2 hat in Zusammenarbeit mit dem Softwareentwickler "Bazis" erfolgreich ein Telekom-Cloud-System implementiert, das auf der lokalen Virtualisierungsplattform Basis Dynamix basiert. Dieses Projekt wird als wichtiger Schritt zur Abkehr von ausländischen Technologien und zur Gewährleistung der Unabhängigkeit der Netzwerkinfrastruktur gewertet. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.

Die neue Lösung gewährleistet derzeit den stabilen Betrieb der PCRF (Policy and Charging Rules Function), die für die Tarifpolitik und Abrechnungsprozesse in den Netzen des Betreibers zuständig ist. Laut ixbt.com begann dieser technologische Übergang Mitte 2025 und umfasst die Integration der Basis Dynamix-Plattform in Datenspeichersysteme.

Technologische Optimierung und Sicherheit

Im Rahmen des Projekts gelang es den Ingenieuren, den Hypervisor an die Cluster-Architektur der Netzwerkfunktionen anzupassen. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Einführung eines einzigen Schutzknotens anstelle verteilter Sicherheitsmodule. Dieser Ansatz ermöglichte es, die Last auf die Infrastruktur erheblich zu reduzieren und den Bedarf an zusätzlicher Netzwerk sprzę Hardware zu verringern.

Nachdem westliche Technologieanbieter den russischen Markt verlassen hatten, begannen lokale Betreiber mit einem schrittweisen Übergang zu eigenen Lösungen, um ihren Netzwerkkern zu erhalten. T2 konzentriert sich dabei primär auf die Fehlertoleranz und die hohe Leistungsfähigkeit des Systems.

Die Implementierung der neuen Plattform bietet folgende Vorteile:

  • Wegfall der Abhängigkeit von ausländischen Lizenzen und technischem Support;
  • Steuerung der Netzwerksicherheit über ein einziges zentralisiertes System;
  • Optimierung der Hardwarekosten und Steigerung der Energieeffizienz;
  • Vollständige Flexibilität gegenüber lokalen Bedingungen und gesetzlichen Anforderungen.
Bis 2026 ist eine weitere Erweiterung des Systems geplant. Insbesondere strebt T2 die Implementierung dieser Technologie in weiteren 10 großen Rechenzentren an. Dies ermöglicht die landesweite Skalierung der PCRF-Funktion und die schrittweise Überführung anderer Kernnetzkomponenten auf lokale Software.

Dieser Fall könnte auch für andere Staaten in der GUS-Region als wertvolle Erfahrung dienen. In einer Zeit, in der die Frage der technologischen Souveränität weltweit an Bedeutung gewinnt, markieren solch große Projekte im Telekommunikationssektor eine neue Phase der Netzstabilität.

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Abror Shuhratov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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