Caruana äußert sich zur „goldenen Generation“ der usbekischen Schachschule

Fabiano Caruana, einer der weltweit führenden Großmeister, äußerte sich zur usbekischen Schachschule und ihrer „goldenen Generation“ und betonte, dass die jungen Talente des Landes in einem rasanten Tempo wachsen.
Er erklärte, dass Rustam Kasimjanov bereits um 2020–2021 über Schachspieler sprach, die zu dieser Zeit noch sehr jung waren, aber über ein enormes Potenzial verfügten. Er sah insbesondere Nodirbek Yakubboev als einen der begabtesten und vielversprechendsten Schachspieler an. Caruana merkte zudem an, dass es sehr schwierig sei, präzise Prognosen über solch junge und starke Spieler abzugeben.
Er erinnerte sich daran, dass er zum ersten Mal bei der Rapid-Weltmeisterschaft 2021 gegen Nodirbek Abdusattorov spielte, ein Turnier, das Nodirbek siegreich beendete. Gleichzeitig sagte er, dass er 2021 von Javohir Sindarov gehört habe, ihm jedoch erst beim Grand Swiss Turnier 2023 gegenübergestanden sei.
Caruana gab an, dass er schnell spürte, dass Sindarov über ein starkes Potenzial verfüge, obwohl dessen Rating zu diesem Zeitpunkt nicht besonders hoch war. Seiner Meinung nach spielte Javohir in den Eröffnungen in einem etwas ungewöhnlichen und riskanten Stil, was darauf hindeutete, dass er bald zu einem ernsthaften Gegner werden würde.
Dass Nodirbek Abdusattorov bereits ein weltweit anerkannter Schachspieler sei, hob Caruana gesondert hervor. Er sagte, dass dessen Sieg bei der Olympiade keine unerwartete Neuigkeit, sondern ein bereits absehbares Ergebnis gewesen sei.
Doch dass Javohir Sindarov beim Kandidatenturnier ein Ergebnis von +6 erzielte, sei aus Sicht von Caruana eine echte Sensation und eine große Entdeckung gewesen. Er bewertete dieses Resultat als eine glänzende Überraschung für die gesamte Schachwelt.
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