Ten Hag entzieht Maguire das Kapitänsamt bei Manchester United

Harry Maguire hat sich zu dem Zeitpunkt geäußert, als Erik ten Hag ihm das Kapitänsamt bei Manchester United entzog. Der englische Verteidiger räumte ein, dass er sich in den Plänen des Trainers nicht mehr als wichtiger Bestandteil gefühlt habe.
Dies berichtet Goal.com hier.
Er machte keinen Hehl daraus, dass er enttäuscht war, die Binde zu verlieren, die er seit 2020 getragen hatte.

Vor der Saison 2023/2024 teilte Ten Hag Maguire mit, dass er als Kapitän des Vereins abgelöst werde. Mit der Verpflichtung von Spielern wie Lisandro Martínez und Raphaël Varane sank die Einsatzzeit des Verteidigers in der Startelf deutlich.
Der Trainer betonte, dass die Wahl des neuen Kapitäns allein seine Entscheidung gewesen sei.

In einem Podcast sprach Maguire über den Druck, dem die Mannschaft in schwierigen Zeiten ausgesetzt war. Er sagte, er sei damals etwas naiv gewesen und habe geglaubt, dass Kritik als Kapitän einer Mannschaft, die eine schlechte Saison spielt, normal sei.
Später habe er erkannt, dass diese Situation für seine Familie belastend war.
Der Verteidiger gab zu, dass sich sein Verhältnis zum Trainer verschlechterte, je weniger Spielzeit er erhielt. Er betonte, dass er das Kapitänsamt geliebt habe und erinnerte daran, dass das Team den dritten Platz belegte und einen Pokal gewann.
Dennoch erkannte er an, dass der Trainer eine für ihn richtige Entscheidung getroffen habe.
Kürzlich unterzeichnete Maguire einen neuen Vertrag mit dem Verein, der bis Juni 2027 läuft. Es wird erwartet, dass er am 3.
Mai im wichtigen Heimspiel gegen Liverpool in der Startelf stehen wird.
Ein Sieg in dieser Partie könnte die Qualifikation für die Champions League sichern.
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