FIFA-Systemfehler: Hacker hätten WM-Übertragungen stoppen können

FIFA-Systemfehler: Hacker hätten WM-Übertragungen stoppen können

Es wurde bekannt, dass die Sicherheit der FIFA-Weltmeisterschaftsübertragungen ernsthaft gefährdet war. Ein Cybersicherheitsforscher entdeckte eine kritische Schwachstelle in den internen Systemen der FIFA, die es unbefugten Personen ermöglicht hätte, die weltweit übertragenen Spielbilder zu steuern. Dies berichtet Techcrunch.com Nachrichten berichtet.

Laut dem Spezialisten, der unter dem Pseudonym BobDaHacker agiert, gelang es ihm, Zugriff auf mehrere interne Plattformen der FIFA zu erhalten. Hierzu registrierte er sich einfach als Spieleragent im offiziellen Registrierungsportal der Organisation. Aufgrund eines Systemfehlers erhielt ein einfacher Benutzer weitreichende Berechtigungen.

Die Hauptursache des Problems war ein Mangel im Backend API-System der FIFA, das nicht prüfte, ob ein Benutzer das Recht auf Zugriff auf bestimmte Daten hatte. Infolgedessen konnte der Forscher nicht nur die Datenbank, sondern auch das Steuerungssystem für die Fernsehübertragungen übernehmen.

Übertragungen und Kommentatorenbildschirme gefährdet

Laut einem Bericht von TechCrunch hätte diese Schwachstelle einem Angreifer ermöglicht, zu ändern, was Zuschauer weltweit auf ihren Bildschirmen sahen und welche Informationen auf den Monitoren der Kommentatoren erschienen. Der Forscher betonte, dass ein Hacker gleichzeitig die Kontrolle über alle Kameras hätte übernehmen und das Signal komplett durch ein anderes Video ersetzen können.

"Ein einziger Angreifer hätte alle Kameras gleichzeitig übernehmen können. Ein Hacker war in der Lage, die gesamte FIFA-Weltmeisterschaftsübertragung mit Scherzvideos oder beliebigen Inhalten zu füllen", schreibt BobDaHacker in seinem Blog. Diese Situation hätte leicht zum größten Cyberangriff in der Geschichte der Sportübertragungen werden können.

Der Forscher meldete die entdeckte Schwachstelle am Dienstagabend. Die FIFA-Verantwortlichen reagierten schnell und behoben den Fehler innerhalb weniger Stunden. Die Organisation hat den Bericht jedoch nicht offiziell anerkannt und dem Cybersicherheitsexperten keinen Dank ausgesprochen.

Bisher hat die FIFA nicht auf Medienanfragen zu diesem Vorfall reagiert. Dieses Ereignis zeigt erneut, wie anfällig große Sportveranstaltungen und ihre digitale Infrastruktur für Cyberangriffe sind. Solche Sicherheitsmaßnahmen sind auch für Fußballfans in Usbekistan wichtig, da die Qualität und Kontinuität internationaler Übertragungen direkt von diesen Systemen abhängen.

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Nodirbek Razzokov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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