Was sagte Islom Ismoilov nach dem Sieg über Paxtakor?

Was sagte Islom Ismoilov nach dem Sieg über Paxtakor?

Im Spitzenspiel des 25. Spieltags der Superliga gelang dem Verein Neftchi aus Fergana auswärts ein wichtiger und kämpferischer 3:1-Sieg gegen Paxtakor. Damit bauten die Gäste ihren Vorsprung auf den engsten Verfolger auf 5 Punkte aus.

Nach der Begegnung nahm Neftchi-Cheftrainer Islom Ismoilov an der Pressekonferenz teil und beantwortete ausführlich Fragen zu taktischen Umstellungen, der mentalen Verfassung der Spieler sowie Verletzungssorgen.

„Die Jungs haben Charakter gezeigt“: Vorsicht in der ersten Halbzeit und taktische Wende

Der Trainer äußerte sich wie folgt zu den Leistungen seines Teams in der ersten Hälfte und den Anpassungen in der Pause:

  • Das Ergebnis steht an erster Stelle: „Wir haben versucht, in der ersten Halbzeit vorsichtiger zu agieren. Der Grund dafür ist, dass in solchen Partien das Ergebnis immer an erster Stelle steht. Wie Lobanowski betonte: das Spiel wird vergessen, das Ergebnis bleibt in der Geschichte. Wenn wir offensiv spielen und in der Abwehr ein Gegentor kassieren, ist Kritik natürlich vorprogrammiert;

  • Wechsel der Formationen: Wir hatten mit einer 3-4-3-Formation begonnen, sind aber nach dem Gegentor durch einen Elfmeter auf ein 4-3-3-System umgestiegen;

  • Geplante Verstärkung: „Da wir wussten, dass Paxtakor nach der 60. Minute meist aktiver wird, haben wir in der zweiten Halbzeit Alisher Odilov und Abror Ismoilov eingewechselt, um die Flügel zu stärken. Ich denke, wir haben dem Gegner in der zweiten Hälfte kaum noch Chancen gelassen“, so der Fachmann.

Mentaler Druck: „Die Last, auf Platz 1 zu stehen, ist eine andere“

Ismoilov führte die jüngsten Defensivfehler seines Teams auf die mentale Verfassung der Spieler zurück:

  • Ein Team mit etwas zu verlieren: „Wenn man auf dem 3. Platz steht, hat man nichts zu verlieren und strebt nur nach vorne. Aber wenn man auf Platz 1 steht, weiß man, dass ein einziger Fehler einen zurückwerfen kann. Es entsteht mehr Angst, und deshalb werden Entscheidungen überhastet getroffen;

  • Wir haben kein Recht auf Entspannung: Trotz des 5-Punkte-Vorsprungs ist die Meisterschaft noch nicht entschieden. Es stehen noch 5 Spieltage aus und wir müssen in allen Begegnungen auf Sieg spielen.“

Verletzungen und der Rodri-Faktor bei Manchester City

Auf die Frage nach dem Zustand der Leistungsträger vor dem ACL-Spiel enthüllte der Trainer ernste Probleme:

  • Zoran Marušićs Zustand: „Viele unserer Spieler sind über 30. Aufgrund des sehr hohen Spieltempos kam es zu Zerrungen in der Oberschenkelmuskulatur. Da in zwei Tagen das Spiel gegen Al-Ittihad ansteht, müssen wir sie schnellstmöglich regenerieren;

  • Jokićs Rolle: Das ist vergleichbar mit der Lücke, die bei Manchester Citynach der Verletzung von Rodri entstanden ist. Im modernen Fußball ist das Spiel um den defensiven Mittelfeldspieler herum aufgebaut, und der Ausfall von Jokić hat uns stark getroffen. Dennoch geben unsere verbleibenden Spieler ihr Maximum“, schloss Islom Ismoilov.

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