Kamoliddin Tojiyev gibt nach dramatischer Niederlage gegen Neftchi überraschendes Statement ab

Kamoliddin Tojiyev gibt nach dramatischer Niederlage gegen Neftchi überraschendes Statement ab

In der im Rahmen des 25. Spieltags der Superliga kam es zum Spitzenspiel zwischen dem aus Taschkent stammenden Pakhtakor und seinem direkten Konkurrenten im Titelrennen, dem aus Fergana stammenden Neftchi das die Gastgeber schmerzhaft mit 1:3 verloren. Durch diese Niederlage liegt das Team aus der Hauptstadt nun 5 Punkte hinter dem Tabellenführer.

Nach dem Schlusspfiff nahm der Cheftrainer der „Löwen“, Kamoliddin Tojiyev an der Pressekonferenz teil und äußerte sich offen zu der unerklärlichen Leistung in der zweiten Halbzeit, dem umstrittenen Elfmeter sowie den Verletzungssorgen.

„Wir hätten in der ersten Halbzeit 3 Tore erzielen müssen“: Das Erstaunen des Trainers

Tojiyev betonte, dass sich die beiden Spielhälften drastisch voneinander unterschieden:

  • Völlige Dominanz in der ersten Hälfte: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hatten die erste Halbzeit komplett unter Kontrolle. Wir hätten aus den drei 100-prozentigen Chancen mindestens drei Tore erzielen können;

  • Unerwarteter Einbruch in der zweiten Hälfte: Was in der zweiten Halbzeit passiert ist, kann ich ehrlich gesagt selbst nicht sagen. Es wirkte, als wäre eine völlig andere Mannschaft auf den Platz gekommen. Ob die Spieler dachten, das Spiel sei schon gewonnen, und deshalb nachlässig wurden, weiß ich nicht. Wir werden uns das morgen alles in Ruhe ansehen und eine ernsthafte Analyse durchführen“, sagte der Cheftrainer.

Elfmeter-Kontroverse und der ernste Zustand von Zaid Tahsin

Während der Pressekonferenz wurden wichtige Details zu den Schiedsrichterentscheidungen und den personellen Ausfällen besprochen:

  • Reaktion auf den Elfmeter in der 89. Minute: „Ich habe den Elfmeter, der für uns gepfiffen wurde, nicht noch einmal gesehen, aber die Situation beim letzten Elfmeter gegen uns habe ich mir angesehen. Da gab es kein nennenswertes Ziehen oder Stoßen. Ich weiß nicht, wie die Schiedsrichter das bewerten;

  • Spieler mit dem Krankenwagen abtransportiert: Wie es Zaid Tahsin geht, weiß ich im Moment noch nicht. Er wurde direkt vom Stadion mit dem Krankenwagen abtransportiert, die Ärzte haben noch keine genaue Diagnose gestellt.“

Titelrennen: „Die Chance ist noch nicht vertan“

Trotz des Rückstands von 5 Punkten in der Tabelle betonte der Trainer von Pakhtakor, dass er nicht aufgeben werde:

  • Noch 5 Spieltage: Es sind noch 5 Spieltage bis zum Saisonende. Im Fußball kann niemand mit 100-prozentiger Sicherheit vorhersagen, wer wen schlagen wird;

  • Der Kampf geht weiter: „Unsere Chancen mögen etwas gesunken sein, aber sie sind nicht komplett verloren. Wir werden bis zum Ende um die Meisterschaft kämpfen“, schloss Kamoliddin Tojiyev seine Ausführungen.

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