Meta könnte 20 Prozent der Belegschaft abbauen

Laut Reuters prüft Meta Berichten zufolge eine neue Entlassungsrunde, die 20 % oder mehr der Belegschaft betreffen könnte. Die möglichen Kürzungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen seine Ausgaben für künstliche Intelligenz erhöht, darunter für Rechenzentrumsinfrastruktur, Übernahmen und Neueinstellungen im Zusammenhang mit AI-Projekten. Darüber berichtet Techcrunch.com.
Laut einer aktuellen Einreichung beschäftigte die Facebook-Muttergesellschaft zum 31. Dezember fast 79.000 Mitarbeiter. Sollten die berichteten Entlassungen in diesem Umfang umgesetzt werden, könnten Zehntausende Arbeitsplätze gefährdet sein. Meta wies den Bericht jedoch zurück; ein Sprecher bezeichnete ihn als spekulativ und auf theoretische Optionen fokussiert.

Der Bericht erscheint zu einer Zeit, in der mehrere große Technologieunternehmen Personal abbauen und AI dabei als einen zentralen Grund darstellen. Manche Firmen argumentieren, dass Automatisierung verändert, wie viel Arbeitskraft sie benötigen. Gleichzeitig sagen Kritiker, einige Unternehmen könnten AI als bequeme Erklärung für breiter angelegte Sparpläne oder frühere Überexpansion nutzen.
Meta hat in den vergangenen Jahren bereits größere Entlassungsrunden durchgeführt. Im November 2022 strich das Unternehmen 11.000 Stellen, und im März 2023 kündigte es weitere 10.000 Entlassungen an. Jede neue Reduzierung würde signalisieren, dass der Druck zur Kostenkontrolle hoch bleibt, auch wenn Meta weiterhin stark in AI investiert.
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