Ralf Rangnick lehnt Milan-Angebot ab und verlängert Vertrag mit Österreich

Ralf Rangnick hat allen Spekulationen um seine Zukunft ein Ende gesetzt und einen neuen Vertrag mit der österreichischen Nationalmannschaft unterzeichnet. Trotz des ernsthaften Interesses des italienischen Klubs AC Mailand hat sich der erfahrene Trainer entschieden, das Nationalteam auch über die Weltmeisterschaft 2026 hinaus zu betreuen. Dies berichtet Goal.com .
Für den Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) war diese Einigung eine unerwartete und bedeutende Nachricht. Dem neuen Vertrag zufolge bleibt Rangnick mindestens bis Ende 2027 im Amt. Sollte sich Österreich für die Euro 2028 qualifizieren, verlängert sich der Vertrag automatisch bis zum Ende des Turniers. Diese Entscheidung war ein Rückschlag für die Führung des AC Mailand, die ein neues Projekt im San Siro geplant hatte.
Der ehemalige Trainer von Manchester United traf sich Ende Mai in Wien mit Vertretern aus Mailand. Rangnick zog jedoch die Stabilität bei der Nationalmannschaft einer Rückkehr in die Serie A vor. Während der Verhandlungen stellte der Trainer nicht nur Bedingungen zum Gehalt, sondern auch zur Verbesserung des professionellen Arbeitsumfelds und zur Bildung eines spezialisierten Trainerstabs, was der Verband akzeptierte.
Seit er das Team 2022 übernahm, hat Rangnick den österreichischen Fußball grundlegend verändert. Trotz der Niederlage gegen die Türkei bei der Euro 2024 ist seine Statistik beeindruckend: 27 Siege und 8 Unentschieden in 45 Spielen. Sein Schnitt von 1,98 Punkten pro Spiel ist der beste Wert eines österreichischen Nationaltrainers seit 1945.
Aktuell ist die österreichische Nationalmannschaft seit 14 Heimspielen ungeschlagen. Dies ist ein nationaler Rekord und unterstreicht die hohe Moral des Teams vor der Weltmeisterschaft in Nordamerika.
















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