Apple verliert erneut im Rechtsstreit um den App Store

Das US-Berufungsgericht für den neunten Bezirk hat den Antrag von Apple abgelehnt, die Änderungen am Zahlungssystem im App Store auszusetzen. Diese Entscheidung markiert die nächste Phase im langjährigen Rechtsstreit zwischen Epic Games und Apple.
Darüber berichtet Techcrunch.com.
Nun ist der iPhone-Hersteller verpflichtet, Entwicklern zu erlauben, Links zu externen Zahlungssystemen innerhalb von Apps zu platzieren. Zuvor hatte das Gericht Apple das Recht eingeräumt, diese Änderungen vorübergehend aufzuschieben, während die Prüfung durch den Obersten Gerichtshof abgewartet wurde.

Vertreter von Epic Games bezeichneten das Vorgehen von Apple als „weitere Verzögerungstaktik“ und überzeugten das Gericht, die Entscheidung zu revidieren. Das Richtergremium stellte fest, dass Apple nicht nachweisen konnte, dass dem Unternehmen durch das Inkrafttreten der Änderungen ein irreparabler Schaden entstehen würde.
Diese Entscheidung wird als großer Sieg für Entwickler gewertet, da sie die Möglichkeiten von Apple einschränkt, Provisionen für Käufe zu erheben, die außerhalb des App Store in den USA getätigt werden. Ein abschließendes Urteil wird durch den Obersten Gerichtshof der USA erwartet.
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