Ukraine nennt Donbass „Donnilend“, um Trumps Gunst zu gewinnen

Die ukrainische Diplomatie greift zu unerwarteten und sogar „exotischen“ Methoden, um die Unterstützung des Weißen Hauses zu gewinnen. Den Informationen zufolge haben Beamte aus Kiew vorgeschlagen, dem umstrittenen Gebiet seinen Namen zu geben, um US-Präsident Donald Trump auf ihre Seite zu ziehen. Zamin.uz teilt die Details dieses aufsehenerregenden Plans mit.
„Donnilend“ – ein besonderes „Geschenk“ für Trump
Laut einem Bericht der Zeitung „The New York Times“, der sich auf vier glaubwürdige Quellen stützt, schlugen ukrainische Verhandlungsführer vor, einen Teil des Donbass, der von Russland besetzt ist, „Donnilend“ zu nennen. Dieser Name ist eine Kombination aus den Wörtern „Donbass“ und „Donald“ und wurde in Anlehnung an den berühmten Freizeitpark „Disneyland“ gewählt.
Obwohl dieses Industriegebiet mit einer Länge von 80 und einer Breite von 60 Kilometern derzeit zerstört und dünn besiedelt ist, hofft Kiew, mit diesem Begriff die persönlichen Gefühle und das Ego Trumps beeinflussen zu können.
Vom Scherz zur strategischen Waffe
Den Informationen zufolge wurde dieser Name erstmals scherzhaft von einem der Verhandlungsführer erwähnt. Später wurde er jedoch zu einem integralen Bestandteil der Verhandlungen, um Washington zu ermutigen, sich entschiedener gegen die territorialen Ansprüche Moskaus zu stellen. Die ukrainische Seite schlägt vor, „Donnilend“ als eine Zone zu belassen, die keinem Staat vollständig untersteht, und dies der Welt als „persönlicher Sieg und Errungenschaft Trumps“ zu präsentieren.
Symbole, die von künstlicher Intelligenz geschaffen wurden
Interessanterweise beschränkten sich die ukrainischen Diplomaten nicht nur auf den Namen. Sie nutzten die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz, um eine eigene Flagge und Hymne für „Donnilend“ zu entwickeln. Ob diese Symbole der amerikanischen Delegation gezeigt wurden oder nicht – das ist derzeit noch unbekannt.
Verhandlungen in einer Sackgasse
Derzeit bleibt die Zukunft dieses Gebiets das umstrittenste Thema:
Russlands Position: Befürwortet die Entmilitarisierung des Gebiets und die Einrichtung russischer Patrouillen zur Kontrolle.
Kiews Position: Erhält Unterstützung von den USA, um Moskaus Bedingungen zu mildern.
Dennoch hat sich der Verhandlungsprozess seit Ende Februar erheblich verlangsamt. Als Grund dafür wird angeführt, dass der Streit der USA und Israels mit dem Iran die Aufmerksamkeit der amerikanischen Regierung von der Ukraine abgelenkt hat.
Liebe Politikinteressierte, glauben Sie, dass die „kreative“ Diplomatie der Ukraine Donald Trump wirklich auf ihre Seite ziehen kann? Kann die Umwandlung eines Teils des Donbass in „Trump-Land“ den Krieg beenden?
Die interessantesten Nachrichten über Weltpolitik und regionale Veränderungen Zamin.uz weiterhin auf unserer Website verfolgen.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!