Itamar Ben-Gvir lehnt US-Iran-Abkommen entschieden ab

Itamar Ben-Gvir lehnt US-Iran-Abkommen entschieden ab

Die Ereignisse rund um die Region Nahost im Feld der globalen Geopolitik sind in eine noch akutere und prekärere Phase eingetreten. Neue politische Dialoge zwischen Washington und Teheran, die im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit stehen, flammten nach einer Erklärung des White-House-Chefs Donald Trump im Rahmen seiner Feierlichkeiten zum 80. Geburtstag mit neuer Kraft auf. Einer der radikalsten und aufsehenerregendsten Vertreter der israelischen Regierung, Nationalsicherheitsminister Itamar Ben-Gvir, stellte jedoch klar, dass die Bedingungen des neuen internationalen Abkommens zwischen den USA und dem Iran für den Staat Israel keinerlei Verpflichtungen auferlegen dürften.

«Israel ist keine Bananenrepublik!» — Ben-Gvirs Aufschrei

Der israelische Sicherheitsminister äußerte sich scharf und leidenschaftlich dazu, dass im Entwurf des Abkommens, das das Weiße Haus mit Teheran unterzeichnen will, Israel bestimmte Bedingungen auferlegt werden.

Die Rede von Itamar Ben-Gvir, die in der internationalen Presse für Aufsehen sorgte:

«Der Staat Israel ist keine Marionette, die blind jedem Befehl der USA folgt; wir sind ein unabhängiges und souveränes Land! Wir haben eine heilige Pflicht gegenüber unseren Bürgern, den Kämpfern der IDF und dem gesamten jüdischen Volk, und darüber hinaus gegenüber dem Geist unserer Vorfahren, die über Jahrhunderte vertrieben wurden. Diese Pflicht besteht darin, die Sicherheit der jüdischen Bevölkerung im Land Israel zu gewährleisten. Die Geschichte hat gezeigt, dass wir jedes Mal, wenn wir uns externem Druck beugten und unsere Sicherheit gefährdeten, den Preis mit dem Blut unserer Soldaten zahlten. Die Oslo-Abkommen, das Libanon-Abkommen von 2006 und die tragischen Folgen der jahrelangen Politik der Toleranz in Gaza sind klare Beispiele dafür. Wir betrachten die USA als Freund und sind Präsident Trump dankbar, aber der Staat Israel ist keine Bananenrepublik».

Der Minister fügte hinzu, dass Israel niemals Partner dieses Abkommens sein werde und dass die Militäroperationen und Luftangriffe im Gebiet des nördlichen Nachbarn — Libanon — absolut nicht gestoppt würden.

In der folgenden speziellen politischen Analysetabelle können Sie sich näher mit den verborgenen Widersprüchen zwischen Washington, Teheran und Tel Aviv sowie dem internationalen Status von Itamar Ben-Gvir vertraut machen:

Zentrum geopolitischer Konflikte

Vertragsparteien und erwartetes Datum

Im White-House-Entwurf an Israel gestellte Bedingung

Verhältnis zwischen dem israelischen Premierminister und dem US-Präsidenten

Gegen Ben-Gvir verhängte internationale Sanktionen

Die radikalen Pläne des Ministers für Palästina

Nahost- und Libanon-Krise

USA — Iran


19. Juni (Schweiz)

Vollständige Einstellung der Militäraktionen im Libanon

Äußerst angespannt


(Trump will Frieden, Netanjahu will den Krieg fortsetzen)

• Großbritannien, Kanada, Australien


• Neuseeland, Norwegen und EU-Staaten (Mai)

• Vertreibung von 2,3 Millionen Menschen aus Gaza


• Verhaftung von Mahmud Abbas

Der Krieg hinter den Kulissen zwischen Trump und Netanjahu

Zuvor hatte der US-Chef Donald Trump vorhergesagt, dass die Grundlage für ein erstes Abkommen mit dem Iran geschaffen worden sei und am 19. Juni in der Schweiz offizielle Dokumente unterzeichnet würden. Gemäß diesem internationalen Dokument muss Israel die bewaffneten Zusammenstöße an der Libanon-Front sofort beenden. Aufgrund dieser extrem unterschiedlichen Taktik in der Iran- und Libanon-Frage ist jedoch eine Kühle über die warmen Beziehungen zwischen dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und Donald Trump getreten. Während die US-Administration darauf abzielt, das Blutvergießen zu stoppen und Frieden in der Region zu schaffen, beharren Netanjahu und seine Generäle, die Öl ins Feuer gießen, darauf, den blutigen Krieg weiterzuführen.

Der «radikale Minister» unter internationalen Sanktionen

Minister Itamar Ben-Gvir, bekannt für seine scharfen Ausfälle gegen die US-Administration und die internationale Gemeinschaft, ist für Politiker weltweit seit langem ein Kopfzerbrechen. Es ist anzumerken, dass er im vergangenen Jahr auf die schwarzen Listen (Sanktionen) von Staaten wie Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland und Norwegen geraten ist. Im Mai dieses Jahres bereiten sich zudem mehrere mächtige EU-Länder vor, wirtschaftliche und politische Beschränkungen gegen ihn zu verhängen, aufgrund seiner illegalen und gewaltsamen Handlungen gegenüber Aktivisten der «Sumud»-Flottille auf See.

Ben-Gvir steht mit seinen extrem rücksichtslosen und scharfen Aussagen gegen das palästinensische Volk im Zentrum von Aufregungen, die denen in der Welt der MMA-Kämpfe in nichts nachstehen. Insbesondere propagiert er offen die vollständige Vertreibung von 2,3 Millionen unschuldigen Menschen, die im Gazastreifen leben, aus ihren Häusern in andere Länder. Darüber hinaus ist er in den Seiten der Weltpresse präsent, weil er zur Verhaftung des Chefs der palästinensischen Nationalbehörde, Mahmud Abbas, und zur physischen Eliminierung (Attentaten) hochrangiger Beamter in Ramallah aufgerufen hat.

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Shuhrat Razzakov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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