Betrüger, der Geld für Hadsch-Reise kassierte, in Namangan festgenommen

Ein 1984 geborener Einwohner der Stadt Namangan wurde von Strafverfolgungsbehörden festgenommen, weil er versprochen hatte, Bürger auf illegalen Wegen für die Hadsch-Saison 2026 nach Saudi-Arabien zu schicken und dafür hohe Geldbeträge verlangte.
Nach Angaben der Ermittlungen forderte er von vier Bürgern aus dem Bezirk Chust 26.000 US-Dollar für die Organisation der Hadsch-Reise. Dieses Geld wurde als „Dienstleistung“ deklariert.
Die Razzia wurde in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Staatssicherheitsdienstes und der Abteilung zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität durchgeführt. Während der Operation wurde der Verdächtige beim Empfang von 6.000 Dollar in bar mit Beweismitteln festgenommen.
In diesem Fall wurde ein Strafverfahren gegen ihn wegen des Verdachts auf Betrug gemäß Artikel 168 des Strafgesetzbuches eingeleitet. Die vorläufigen Ermittlungen dauern derzeit an.
Offiziellen Angaben zufolge erfolgt die Organisation der Hadsch-Pilgerfahrt ausschließlich nach staatlich festgelegten Verfahren. Dieser Prozess wird auf der Grundlage von Vereinbarungen zwischen dem Komitee für religiöse Angelegenheiten und den zuständigen Behörden Saudi-Arabiens durchgeführt.
Darüber hinaus erfolgt die Entsendung von Pilgern nur über die Behörde der Muslime Usbekistans. Reisen, die von inoffiziellen Personen oder durch private Versprechungen organisiert werden, sind streng gesetzeswidrig.
Kurz gesagt, die zuständigen Behörden rufen die Bevölkerung auf, sich vor solchen Täuschungen und Betrugsfällen in Acht zu nehmen. Heilige Handlungen wie der Hadsch müssen ausschließlich über offizielle und vertrauenswürdige Wege erfolgen.
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