Junger Dichter Jahongir Nomozov tragisch verstorben

Der junge Dichter und Schriftsteller Jahongir Nomozov, der unter dem Pseudonym Jahongir Mirzo schrieb und Student an der Universität für Journalistik und Massenkommunikation Usbekistans war, wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Ersten Informationen zufolge könnte er Suizid begangen haben.
Wie bekannt wurde, ereignete sich dieser tragische Vorfall gestern, am 15. April, im Bezirk Pop der Region Namangan. Laut einer Meldung des Bezirks-IIB gegen 15:30 Uhr hatte der am 24. Januar 1997 geborene Bürger Jahongir Furqat o‘g‘li Nomozov, wohnhaft in der Obod-2 Straße, Haus 157, im MFY „Pop“, aufgrund psychischer Veränderungen und ohne die Tragweite seines Handelns zu begreifen, eine Schlinge aus einem Seil im Badezimmer seines Wohnraums vorbereitet, sich aufgehängt und ist vor Ort verstorben.
Gemäß dem ersten Gutachten der Abteilung des Republikanischen Zentrums für forensisch-medizinische Expertise im Bezirk Pop wurde der Tod von Jahongir Nomozov durch mechanische Asphyxie infolge einer Strangulation am Hals verursacht. Es wurde zudem vermerkt, dass außer den strangulationsbedingten Spuren am Hals keine weiteren Körperverletzungen festgestellt wurden.
Die Bezirksstaatsanwaltschaft führt derzeit Ermittlungen im Zusammenhang mit diesem Vorfall durch.
Es ist anzumerken, dass Jahongir Nomozov ein Vertreter der modernen usbekischen Literatur war und als aktiver Journalist, Dichter und Übersetzer bei der Entwicklung internationaler literarischer Beziehungen bekannt war.
Er war offizieller Vertreter Usbekistans beim türkischen Literaturmagazin „Şiir Sarnıcı“, Koordinator für Usbekistan der internationalen Schriftstellergruppe „Juntos por las Letras“, Mitglied der internationalen Vereinigung World Talents (Kasachstan) und Träger der „Abay“-Medaille.
Zudem wurden seine Gedichte ins Englische, Aserbaidschanische, Türkische und andere Sprachen übersetzt.
Werke von Jahongir Nomozov wie „Dream“ (Traum) und „Song of Belief“ (Lied des Glaubens) wurden in internationalen Anthologien und auf Literaturplattformen, darunter auf der Website The Lingo Lexicon, veröffentlicht.