69,5 Stunden Nonstop-Schach: Neuer Weltrekord aufgestellt

In Lima, der Hauptstadt von Peru, ging ein gewaltiger und strapaziöser Schachmarathon zu Ende, der in der Sportwelt noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wie die Publikation "Uz Chess" berichtet, hat diese vom renommierten Organisator Vadim Rosenstein ins Leben gerufene Veranstaltung ein völlig neues Rekordkapitel in der Schachgeschichte aufgeschlagen.
Die Teilnehmer führten einen echten Ausdauerkampf nicht nur gegen ihre Gegner am Brett, sondern auch gegen Schlaflosigkeit, Erschöpfung und die Zeit.
Der historische Marathon in Zahlen:
Kennzahlen | Erreichtes Ergebnis |
Gesamtdauer | 69,5 Stunden (nonstop) |
Gesamtzahl der Teilnehmer | 854 Schachspieler |
Gesamtzahl der gespielten Partien | 12.445 Begegnungen |
Gesamtpreisgeld | 100.000 US-Dollar |
Wie hoch war der alte Rekord? Der vorherige Weltrekord wurde vom berühmten nigerianischen Schachspieler Tunde Onakoya gehalten. Er gelangte ins Guinness-Buch der Rekorde, indem er 64 Stunden lang nonstop am Times Square in New York Schach spielte. Der Marathon in Lima um 5,5 Stunden übertraf diesen Wert und übernahm die absolute Führung.
Was sagt der Organisator?
Die Schlüsselfigur hinter dem Rekord, Vadim Rosenstein, teilte seine Eindrücke von diesem riesigen Erfolg:
«Ich bin froh, dass am Anfang nicht alles perfekt war. Das ist die Schönheit daran, etwas Neues zu schaffen. Wir müssen noch viel lernen, und das gelingt uns nur durch die Praxis.
In den letzten Tagen habe ich tausende glückliche Gesichter gesehen. Diese Lächeln geben mir die Kraft, das Schachspiel weltweit zu fördern».
Solche Großprojekte zeigen nicht nur die grenzenlosen Möglichkeiten der menschlichen Willenskraft, sondern fungieren auch als großer Treiber bei der weltweiten Popularisierung des Schachs. Der 69,5-stündige Marathon in Lima ist nun ein neuer Meilenstein und eine große Herausforderung für die Schachwelt.


















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