Laos-Nationalspieler wegen Spielmanipulationsskandal verhaftet

Ein weiterer Skandal um Spielmanipulation und Wettbetrug erschüttert den asiatischen Fußball. Großbritannienberichtet die renommierte Zeitung The Guardian dass der Mittelfeldspieler der laotischen Nationalmannschaft, Soukpxachan Luentala, von den Strafverfolgungsbehörden festgenommen wurde, weil er beschuldigt wird, Ergebnisse bei internationalen Wettbewerben absichtlich manipuliert zu haben.
Demnach steht der 24-jährige Spieler, der beim lokalen Verein Salavan United unter Vertrag steht, im Verdacht, für ein ausländisches Wett-Syndikat agiert zu haben.
Vietnamesisches Syndikat und polizeiliche Ermittlungen
Die laufenden Untersuchungen deuten auf Verbindungen zu internationalen illegalen Netzwerken hin:
Absprachen mit Buchmachern: Den Ermittlungen zufolge nahm Luentala direkten Kontakt zu einer illegalen Wettgruppe auf, die in Vietnam operiert, und half dabei, die Ergebnisse von Spielen der Nationalmannschaft vorab zu manipulieren.
Strenge Haltung des Verbandes: Der laotische Fußballverband (LFF) leitete umgehend eine interne Untersuchung zu den verdächtigen Vorfällen in der Gruppenphase ein und übergab alle Beweismittel offiziell an die Strafverfolgungsbehörden.
Massive Befragungen: Nach ihrer Rückkehr in die Hauptstadt wurden mehrere Spieler der laotischen Nationalmannschaft zur polizeilichen Vernehmung vorgeladen.
Blamable Niederlagen und Rekord-Torverhältnisse
Die Zweifel kamen nicht von ungefähr – bei der ASEAN-Meisterschaft, die Anfang August in Myanmar stattfand, verlor die laotische Auswahl überraschend hoch:
Spiel gegen Thailand: Eine 0:5-Klatsche;
Duell gegen Malaysia: Eine 0:4-Niederlage;
Spiel gegen die Philippinen: Eine 1:4-Pleite;
Duell gegen Myanmar: Gegen den Gastgeber setzte es eine 2:7-Niederlage, bei der sieben Gegentore kassiert wurden.
LFF-Funktionäre bestätigten, dass diese Ergebnisse möglicherweise kein sportliches Pech, sondern das Resultat absichtlicher Fehler nach einem festen Drehbuch waren.
Die Ermittlungen dauern an. Sollte die Schuld des Spielers bewiesen werden, drohen ihm nicht nur eine lange Haftstrafe, sondern auch eine lebenslange Sperre durch die FIFA.

















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