Neue Expedition zur Internationalen Raumstation: Besatzungsmitglieder absolvieren Abschlussprüfungen

Vor dem Start der nächsten Langzeitexpedition zur Internationalen Raumstation (ISS) hat die verantwortungsvollste Phase der Vorbereitung begonnen. Kosmonauten und Astronauten absolvieren im Trainingszentrum in Russland komplexe Prüfungsübungen an den Simulatoren des „Sojus“-Raumschiffs und des russischen Segments der Station. Dieser Prozess ist ein entscheidender Test, der feststellt, ob die Besatzung vollständig auf reale Flugbedingungen vorbereitet ist. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.
Die Hauptbesatzung besteht aus den Roskosmos-Kosmonauten Petr Dubrov und Anna Kikina sowie dem NASA-Astronauten Anil Menon. Während dieser zweitägigen Übungen müssen die Spezialisten nicht nur Standard-Flugoperationen, sondern auch Fähigkeiten zur Bewältigung unerwarteter Notsituationen unter Beweis stellen. Das System erzeugt künstlich technische Fehlfunktionen und Ausfälle der Bordsysteme, um die Fähigkeit des Teams zu prüfen, unter Stress zu arbeiten.
Komplexe Szenarien und Training der Ersatzbesatzung
Auch die Ersatzbesatzung bleibt nicht zurück. Dmitriy Petelin, Konstantin Borisov und die NASA-Vertreterin Denise Burnham üben im Simulator des „Sojus“-Transportschiffs alle Flugphasen — vom Start über das Andocken an die Station bis hin zur Notrückkehr zur Erde. Laut ixbt.com kann ein Fehler in dieser Phase zum Ausschluss der Besatzung vom Flug führen.Während der Prüfungen liegt das Hauptaugenmerk auf dem Teamzusammenhalt. Im Weltraum ist die Zeit begrenzt, und jeder Geräteausfall kann eine lebensbedrohliche Gefahr darstellen. Daher sind die Simulationen so realistisch wie möglich gestaltet, wobei jede Bewegung der Kosmonauten streng kontrolliert wird.
Wissenschaftliches Programm: Roboter und biologische Forschung
Die kommende Expedition zielt nicht nur auf die Aufrechterhaltung des Stationsbetriebs ab, sondern auch auf die Durchführung einer Reihe wichtiger wissenschaftlicher Experimente. Vor dem Flug präsentierten die Besatzungsmitglieder die folgenden Schlüsselprojekte:- „Gazoanalizator-FS“ — ein System zur Überwachung der atmosphärischen Zusammensetzung innerhalb der Station und zur Gewährleistung der Sicherheit der Atemumgebung;
- „Teledroid“ — Arbeit mit anthropomorphen (humanoiden) Robotersystemen, die für Operationen im offenen Weltraum und unter orbitalen Bedingungen konzipiert sind;
- „Sitomexanarium“ — ein biomedizinisches Experiment zur Analyse der Auswirkungen von Weltraumfaktoren auf lebende Organismen durch die Untersuchung der Entwicklung von Drosophila-Fliegen.
Der erfolgreiche Abschluss der finalen Prüfungsübungen bedeutet, dass die Besatzung die offizielle Genehmigung für den Flug ins All erhält. Die in dieser Phase erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten sind die einzige Garantie für die Bewältigung jeder Komplexität in einer realen orbitalen Situation.
















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