Trump lehnt Putins „Geheimplan“ zum iranischen Uran ab…

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Die Welt blickt erneut auf die nukleare Bedrohung und das Zentrum globaler politischer Machtspiele. Das Telefongespräch zwischen den Staatschefs der USA und Russlands sollte die Spannungen im Nahen Osten abbauen, doch das Weiße Haus lehnte die nächste Initiative des Kremls ab. Zamin.uz enthüllt die Hintergründe dieses komplexen diplomatischen Prozesses.
Laut einem Bericht des Portals Axios vom 13. März dieses Jahres hat US-Präsident Donald Trump das Angebot des russischen Präsidenten Wladimir Putin bezüglich der iranischen Atomreserven nicht angenommen. Es geht um die Überführung von 450 Kilogramm 60-prozentig angereichertem Uran, das im Iran gelagert ist, nach Russland.
450 Kilogramm Uran: Warum ist es so gefährlich?
Die Idee, die während eines Gesprächs zwischen Putin und Trump am 9. März zur Sprache kam, ist ein strategisch heikles Thema.
- Der Schritt zur Atombombe: Es würde nur wenige Wochen dauern, 60 Prozent angereichertes Uran auf waffenfähiges Uran (90 Prozent) anzureichern.
- Die Größe des Arsenals: Experten gehen davon aus, dass die vorhandenen 450 Kilogramm ausreichen, um mindestens zehn Atombomben herzustellen.
Zweifel im Weißen Haus und diplomatische Bemühungen
Laut US-Beamten glaubt Washington nicht, dass die Uranlieferung an Russland die Sicherheit vollständig gewährleisten wird. Die wichtigste Bedingung für die Vereinigten Staaten ist, dass diese Substanzen absolut sicher gelagert werden und die Kontrolle darüber nicht verloren geht. Bemerkenswert ist, dass Trump diese Krise nicht nur mit Moskau, sondern auch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und europäischen Verbündeten aktiv erörtert.
Ist eine militärische Lösung im Gespräch?
Mit der Eskalation der Lage erwägen die USA und Israel auch den Einsatz von Spezialeinheiten zur Übernahme der iranischen Atomanlagen. Laut US-Generalstabschef Pete Hegseth verfügt Washington über „mehrere Optionen“, bevorzugt aber weiterhin die freiwillige Übertragung der Reserven.
Im Rahmen des Atomabkommens von 2015 (JCPOA) akzeptierte Russland elf Tonnen iranisches Uran im Tausch gegen Rohstoffe. 2018 kündigte Trump das Abkommen jedoch und warf Teheran die heimliche Entwicklung von Atomwaffen vor.
Irans Position: Unnachgiebigkeit oder Taktik?
Teheran hat eine direkte Übertragung seiner Vermögenswerte an die USA kategorisch abgelehnt. Stattdessen schlug das Land vor, das Uran unter Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) auf seinem Territorium zu verflüssigen. Weder diese Option noch das Angebot, einen Teil der Reserven an Russland abzugeben, konnten Washington jedoch überzeugen.
Glauben Sie, Putins Angebot ist wirklich eine Chance, den Krieg zu beenden, oder dient es lediglich dazu, Russlands Einfluss in der Region auszubauen? Wird Trumps entschiedene Ablehnung die Situation nicht weiter verschärfen?
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