Nach einem Drohnenangriff wurde am Flughafen Dubai der Ausnahmezustand ausgerufen

Foto: Xia Xiao/Xinhua
Am Montag, dem 16. März, ereignete sich in der Nähe des internationalen Flughafens von Dubai ein Drohnenangriff mit anschließendem Brand. Die Zivilluftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate teilte über soziale Medien mit, dass der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt wurde und noch unklar sei, wann er wieder aufgenommen werden könne.
Laut Flughafenpressestelle wurde einer der Treibstofftanks durch den Drohnenangriff beschädigt, das Feuer konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Polizei gab bekannt, dass der Verkehr auf den Zufahrtsstraßen und in den Tunneln zum Flughafen vorübergehend gesperrt wurde. Emirates stellte die Flüge nach Dubai ein, und einige Strecken wurden zum internationalen Flughafen Al Maktoum umgeleitet.
Wie Reuters berichtete, ist dies der dritte derartige Vorfall am internationalen Flughafen von Dubai seit Beginn der iranischen Angriffe auf die Staaten des Persischen Golfs. Die Militäraktionen der USA und Israels gegen den Iran haben zu erheblichen Beeinträchtigungen des internationalen Flugverkehrs geführt.
Laut Regierungsangaben hat die Luftverteidigung der VAE seit Kriegsbeginn über 1.500 iranische Drohnen und fast 300 Raketen abgefangen. Auf dem Höhepunkt des Konflikts kamen sechs Menschen ums Leben, vier davon Zivilisten.
Seit dem 28. Februar führen die USA und Israel Luftangriffe gegen den Iran durch. Als Reaktion darauf hat der Iran Angriffe auf israelisches Territorium und die Staaten des Persischen Golfs gestartet. Teheran blockiert zudem die Straße von Hormus durch Verminung und die damit verbundene Blockade des Handelsschiffs, was zu einem starken Anstieg der Ölpreise auf dem Weltmarkt führte.
Der Vorfall stellt eine ernsthafte Warnung für die Sicherheit in der Region und den internationalen Luftverkehr dar.
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