Israel sagte, Irans Spionagechef sei getötet worden

Das israelische Militär erklärte, es habe Irans Geheimdienstminister Esmail Khatib bei einem gezielten Luftangriff auf Teheran in der Nacht zum Mittwoch getötet. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte teilten mit, die Operation sei von der Luftwaffe unter Nutzung militärischer Geheimdienstinformationen durchgeführt worden, und bezeichneten Khatib als Schlüsselfigur im Herrschaftssystem Irans. Darüber berichtet Tengrinews.kz.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz bestätigte die Behauptung in Äußerungen gegenüber lokalen Medien. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe hatten die iranischen Behörden nicht umgehend eine öffentliche Erklärung zum gemeldeten Tod Khatibs abgegeben. Khatib war seit 2021 Geheimdienstminister und wurde von einigen Medien als einer der Mojtaba Khamenei am nächsten stehenden Funktionäre beschrieben.
Die Erklärung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den beiden Ländern und folgt auf eine weitere israelische Behauptung zu Beginn dieser Woche. Am 17. März erklärte das israelische Militär, bei einem Luftangriff in Teheran seien Ali Laridschani, der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, sowie der Kommandeur der «Basij», General Gholamreza Soleimani, getötet worden. Irans Präsident Masoud Pezeshkian bestätigte später den Tod Laridschanis und kündigte harte Vergeltung an.
Die jüngste Ankündigung dürfte die Konfrontation weiter verschärfen, da Iran bereits neue Angriffe gegen Israel als Reaktion auf die Tötung hochrangiger Funktionäre signalisiert hat.
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