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Streit um Wasserquelle in Afrika eskaliert zu blutigen Zusammenstößen

Ein Streit um eine Wasserquelle in Afrika eskalierte zu blutigen Zusammenstößen

In der Region Igote im Osten des zentralafrikanischen Staates Tschad ist ein Konflikt um eine Wasserquelle in blutige Zusammenstöße eskaliert. Den Angaben zufolge weitete sich ein Streit zwischen zwei Familien aus; infolgedessen kamen mindestens 42 Menschen ums Leben, weitere 10 wurden verletzt.

Wie Tchad Infos berichtete, eskalierte ein zunächst gewöhnlicher Streit rasch durch Vergeltungsaktionen und führte in der gesamten Region zu Gewalt. Um die Lage zu stabilisieren, entsandte Präsident Mahamat Idriss Déby Itno eine hochrangige Delegation in die Region.

Zu dieser Mission gehörten auch Vizepremierminister Liman Mahamat und Verteidigungsminister Issaka Maloua Djamous.

Nach Angaben der Behörden handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Zusammenstoß zwischen Gemeinden, sondern um einen langanhaltenden Familienkonflikt.

Die Regierung prüft zur Deeskalation neben Gerichtsverfahren auch Vermittlungsmaßnahmen.

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