Spionageschildkröten und Fische sorgen in chinesischen Gewässern für Aufsehen

Das chinesische Ministerium für Staatssicherheit hat erklärt, dass ausländische Geheimdienste neue Überwachungsmethoden in den Hoheitsgewässern des Landes einsetzen.
In einer am 12. Juni auf der Plattform WeChat veröffentlichten Mitteilung betonte das Ministerium, dass ein „unsichtbarer Krieg“ und verdeckte Spionageaktivitäten in den Meeren um China zugenommen haben.
Laut der offiziellen Erklärung nutzen einige ausländische Behörden verschiedene moderne Geräte zur Erfassung von Unterwasserdaten, darunter auch Tiere, die mit Sensoren ausgestattet sind.
Dem Bericht des Ministeriums zufolge wurden Daten über die aquatische Umgebung mittels „Spionageschildkröten“ und „Spionagefischen“ gesammelt und in Echtzeit per Satellit übertragen. Diese Daten umfassten Wassertemperatur, Salzgehalt und Meeresströmungen.
Beamte machten jedoch keine genauen Angaben darüber, woher diese Tiere stammten oder wer sie technisch ausgerüstet hatte.
Die chinesische Seite teilte zudem mit, dass Unterwasserbaken und spezielle „Gleiter“-Geräte, die durch Wellenbewegungen angetrieben werden, entdeckt wurden. Es wird vermutet, dass diese zur Überwachung von Kriegsschiffbewegungen und Unterwassergeräuschen eingesetzt wurden.
In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass geheimdienstliche Aktivitäten häufig im Südchinesischen Meer, im Ostchinesischen Meer und in der Taiwanstraße beobachtet werden.
Gleichzeitig berichteten chinesische Medien, dass Fischer, die verdächtige Geräte in den Gewässern finden, hohe Geldprämien erhalten.
















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