Gewalt gegen minderjährige Mädchen in Samarqand wird untersucht

Im Bezirk Toyloq in der Region Samarqand ist ein Fall von Gewalt gegen zwei minderjährige Mädchen festgestellt worden, zu dem Ermittlungen eingeleitet wurden.
Den Angaben zufolge habe die Bürgerin M.S. Druck auf die ihr anvertrauten Mädchen ausgeübt, die 2017 und 2019 geboren wurden.
Ihr Ziel sei es gewesen, von der im Ausland lebenden Mutter der Kinder Geld zu erpressen, heißt es.
Im Verlauf der Überprüfung wurde bekannt, dass die Frau gegen die Kinder sowohl körperlichen als auch psychischen Druck ausgeübt und diese Vorfälle zudem gefilmt hatte.
Die regionale Vertreterin des Ombudsmanns für Kinder ist zum Tatort gefahren und hat die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Kinder ergriffen.
Derzeit führen die Ermittlungsbehörden des Bezirks eine Vorprüfung zu dem Fall durch.
Zugleich hat die Vormundschaftsbehörde M.S. das Sorgerecht entzogen.
Um die den Kindern zugefügten Verletzungen festzustellen, wurde eine gerichtsmedizinische Untersuchung angeordnet.
Zur Stabilisierung ihres psychischen Zustands wurden Psychologen hinzugezogen. Sie sind derzeit in einem Familienkinderheim untergebracht und bei Bildungseinrichtungen angemeldet worden.
Fachleute prüfen zudem, in welchem Umfang die Mutter im Ausland ihren elterlichen Pflichten nachgekommen ist.
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