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Aufregung um das Konzert von Yulduz Usmonova in New York

Kontroverse Debatten um das Konzert von Yulduz Usmonova in New York

Die nächste Amerika-Tournee der Primadonna der usbekischen Estrada, Yulduz Usmonova, stößt auf unerwartete Hindernisse. Rund um das Konzert, auf das sich Kunstliebhaber jenseits des Ozeans bereits freuten, sind politische Spannungen entstanden.

Zamin.uz berichtet über die Details der sich zuspitzenden Lage im Bundesstaat New York.

Protest von Politikern: Wird das Konzert abgesagt?

Das für den 9. Mai dieses Jahres im bekannten New Yorker Stadtteil Brighton Beach geplante Festprogramm steht im Zentrum von Kontroversen.

Eine Gruppe lokaler Politiker hat ihren entschiedenen Widerstand gegen den Auftritt der Sängerin zum Ausdruck gebracht und eine groß angelegte Kampagne zur Absage des Konzerts gestartet.

Insbesondere der Leiter des Nassau County, Bruce Blakeman, sowie die Vertreter der State Assembly, Michael Novakhov und Alec Brook-Krasny, werfen der Sängerin Antisemitismus vor und fordern, ihr den Auftritt auf US-Bühnen zu untersagen.

Einwöchiges Ultimatum und abgelehnte Forderung

Wie der Abgeordnete Michael Novakhov betonte, hatten die Politiker von Yulduz Usmonova gefordert, sich öffentlich für ihre früheren Äußerungen gegenüber der jüdischen Bevölkerung zu entschuldigen und ein entsprechendes Video in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Hierfür war der Künstlerin eine Frist von sieben Tagen gesetzt worden.

Die Sängerin ist dieser Bedingung jedoch nicht nachgekommen und hat die Forderung offen zurückgewiesen.

Visumsfrage und Appell an Marco Rubio

Die Situation hat sich weiter verschärft, da Aktivisten einen offiziellen Brief an den US-Außenminister Marco Rubio gerichtet haben. Darin wird gefordert, alle Arten von US-Visa, die Yulduz Usmonova erteilt wurden, zu widerrufen und vollständig zu annullieren.

Dies stellt nicht nur das bevorstehende Konzert, sondern auch das Recht der Sängerin auf Einreise in die USA in Frage.

Nächster Schritt: Pressekonferenz

Zu dieser kontroversen Angelegenheit ist für den 4. Mai in New York eine spezielle Pressekonferenz geplant.

Es wird erwartet, dass Politiker und Vertreter der Öffentlichkeit dort detaillierte Informationen über ihre weiteren Schritte bekannt geben.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben weder die Primadonna selbst noch ihre offiziellen Vertreter auf diese Vorwürfe und Forderungen reagiert. Die Fans hoffen jedoch, dass die Situation bald eine positive Lösung findet.

Liebe Kunstfreunde, ist es Ihrer Meinung nach richtig, dass die persönlichen Ansichten eines Künstlers Auswirkungen auf seine Tourneen haben? Wessen Position unterstützen Sie in dieser Situation?

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