Laporta verschiebt Vertragsverlängerung mit Flick

Der Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, hat sein volles Vertrauen in das aktuelle sportliche Projekt des Vereins zum Ausdruck gebracht.
Er betonte die Wichtigkeit, die Stabilität in der Mannschaft zu wahren und auf die vorhandenen Spieler zu setzen, wobei er die Arbeit von Cheftrainer Hansi Flick sowie die Leistungen des Mittelfeldspielers Pedri hoch lobte. Dies berichtet Goal.com.
Laporta ging auf die Frage einer Vertragsverlängerung mit dem deutschen Fachmann ein. Seinen Worten zufolge sieht Flick derzeit keine Notwendigkeit für eine Erneuerung des Arbeitspapiers, und alle Angelegenheiten sollen am Ende der Saison in Ruhe geklärt werden.

Der Präsident hob die Professionalität des Trainers hervor und merkte an, dass eine langfristige Vereinbarung den Trainer möglicherweise zu einer gewissen Selbstzufriedenheit verleiten könnte.
Hinsichtlich der Transferpolitik erklärte das Vereinsoberhaupt, der Philosophie der Akademie „La Masia“ treu bleiben zu wollen.
Er fügte hinzu, dass man nicht die Absicht habe, die Mannschaft nur um der Transfers willen zu verstärken, da man mit einem Weltklasse-Torhüter wie Joan García und einem soliden Kern bereits über ein starkes Gerüst verfüge.

Zudem kritisierte Laporta den von der FIFA festgelegten internationalen Spielkalender. Die Verletzung des Brasilianers Raphinha während seines Einsatzes für die Nationalmannschaft sorgte für Unmut beim Präsidenten.
Er forderte die internationale Organisation auf, einen neuen Kalender zu entwickeln, der die Interessen der großen Vereine berücksichtigt.
Zum Abschluss des Gesprächs äußerte sich Laporta auch wohlwollend über den jungen Star Pedri. Er betonte, dass Pedri, obwohl er nicht aus der eigenen Akademie stammt, den Stil des FC Barcelona auf dem Spielfeld vollkommen verkörpert.
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