Yan Diomandes Wechsel zu Real Madrid stockt wegen Beraterstreits

Real Madrid ist bei der Verpflichtung von RB-Leipzig-Star Yan Diomande auf ein schwerwiegendes Hindernis gestoßen. Berichten von AS und Defensa Central zufolge verzögert sich die offizielle Bekanntgabe des Transfers aufgrund eines erbitterten Rechtsstreits zwischen den ehemaligen und aktuellen Vertretern des Spielers. Der Konflikt hat sogar die FIFA-Gremien erreicht, was sich negativ auf die Endphase des Deals auswirkt, berichtet Goal.com. berichtet .
Der königliche Klub hatte die Verhandlungen exklusiv mit der von dem berühmten Rapper Jay-Z gegründeten Agentur Roc Nation geführt. Die Madrider Führung hielt diese Sportagentur für den alleinigen Vertreter des Spielers. Allerdings hat Maxidel Management unter der Leitung des ehemaligen Fußballers Max Gradel eine offizielle Beschwerde bei der FIFA eingereicht und einen Vertragsbruch geltend gemacht. Genau diese Agentur hatte im vergangenen Jahr den Wechsel des Flügelspielers zu RB Leipzig eingefädelt und fordert, dass ihre Rechte gewahrt bleiben, bis der Spieler den deutschen Klub verlässt.
Mangelnde Transparenz in Verhandlungen verärgert Madrider Klub
Diese unerwartete Hürde hat dazu geführt, dass eine bereits fast Perfekte Vereinbarung auf Eis gelegt wurde. Die Führung des spanischen Spitzenklubs soll über die Situation äußerst erbost sein, da sie sich getäuscht fühlt und mangelnde Transparenz während der Gespräche moniert. Der ivorische Journalist Malik Traore äußerte sich dazu und betonte, dass Real Madrid unzufrieden mit den Vertretern von Roc Nation sei, weil verschwiegen wurde, dass der Spieler noch an einen laufenden Vertrag mit anderen Beratern gebunden ist. Der Ärger richtet sich dabei hauptsächlich gegen die Agentur und nicht gegen den Spieler selbst.Derzeit richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit auf die FIFA-Entscheidung, da das Gremium mit der Prüfung der Beschwerde der Agentur Maxidel begonnen hat. Der internationale Fußballverband hält strenge Regeln bezüglich der Aktivitäten von Spielervermittlern ein. Besteht ein aktiver Streit über die Vertretungsrechte, behält sich die FIFA das Recht vor, den Internationalen Transferzertifikat zu verweigern. Da die Zahlung einer Provision an den falschen Berater schwerwiegende Folgen für den Verein haben könnte, ist Real Madrid gezwungen, die komplexe rechtliche Situation sorgfältig zu klären.

















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