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Zap Energy plant Bau von Fusions- und Spaltungsreaktoren

Zap Energy wird neben Fusionsreaktoren auch Kernspaltungsreaktoren bauenZap Energy wird neben Fusionsreaktoren auch Kernspaltungsreaktoren bauen

Das Fusions-Startup Zap Energy hat angekündigt, neben seinen Hauptanlagen auch Kernspaltungsreaktoren zu entwickeln. Nach der Prüfung des Weges zum Bau eines funktionierenden Kraftwerks kam das Unternehmen zu dem Schluss, dass die Errichtung einer Spaltungsanlage zunächst schneller realisierbar sei.

Dies berichtet Techcrunch.com.

Die neue Geschäftsführerin des Unternehmens, Sabrina Johal, betonte, dass Spaltung und Fusion zwei Seiten derselben Medaille seien. Zap Energy gilt mit mehr als 300 Millionen US-Dollar an eingeworbenem Kapital als eines der am besten finanzierten Startups.

Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund des wachsenden Energiebedarfs durch KI-Rechenzentren getroffen. Es wird erwartet, dass sich dieser Bedarf bis zum Jahr 2030 fast verdreifachen wird.

Technologieunternehmen benötigen bereits jetzt elektrischen Strom, doch Fusionskraftwerke werden erst in mindestens zehn Jahren einsatzbereit sein.

Kernspaltungsreaktoren gelten als kommerziell deutlich rentabler. Zap Energy plant, innerhalb eines Jahres erste Einnahmen aus seinem neuen Geschäftsbereich zu erzielen.

Die Einnahmen könnten aus Bundesprogrammen des Verteidigungs- und Energieministeriums sowie von Unternehmen stammen, die große Mengen an elektrischer Energie benötigen.

Der Spaltungsreaktor des Startups basiert auf dem 4S-Design, das gemeinsam von Toshiba und dem japanischen Forschungsinstitut für Energiewirtschaft entwickelt wurde. Laut Johal wird die Nachfrage in den 2030er Jahren so hoch sein, dass das Unternehmen problemlos Kunden finden wird.

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