NSA nutzt Anthropic-Modell Mythos für Cyberoperationen

Anthropic hat ein Team von Ingenieuren entsandt, um die US-amerikanische National Security Agency (NSA) bei der Nutzung ihres fortschrittlichsten KI-Modells für Cybersicherheit, Mythos, zu unterstützen. Laut der Financial Times, die sich auf anonyme Quellen beruft, helfen fast ein halbes Dutzend Spezialisten dem Geheimdienst dabei, das Modell für spezielle Anwendungen anzupassen. Dies wurde von Techcrunch.com berichtet .
Derzeit liegen keine genauen Informationen vor, dass Ingenieure oder das Mythos-Modell direkt in Hacking-Operationen eingesetzt werden. Die NSA konzentriert sich hauptsächlich auf die Beschaffung von Geheimdienstinformationen durch Unterseekabel, Unternehmenspartnerschaften und andere verdeckte Kanäle sowie auf die Durchführung offensiver Cyberoperationen gegen ausländische Gegner.
Interessanterweise berichtete Axios im April, dass die NSA das Mythos-Modell trotz eines föderalen Verbots der Nutzung von Anthropic-Technologien einsetzt. Das US-Verteidigungsministerium hatte Anthropic als „Risiko in der Lieferkette“ eingestuft, da das Unternehmen die Nutzung seiner Modelle für Massenüberwachung im Inland und die Entwicklung autonomer Waffen nicht erlaubte.
Anthropic gibt an, dass das Mythos-Modell im Bereich der Cybersicherheit so leistungsfähig ist, dass seine Fähigkeiten missbraucht werden könnten, um Schwachstellen in Sicherheitssystemen zu identifizieren und Hacking-Angriffe durchzuführen. Aus diesem Grund hatte das Unternehmen den Zugang zu diesem Modell eingeschränkt. Derzeit bemühen sich viele Regierungen darum, diese Technologie zu erhalten.
Vertreter der NSA weigerten sich, diese Berichte zu bestätigen oder zu dementieren. Auch Anthropic hat bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Diese Partnerschaft dürfte die Debatten über die Rolle der künstlichen Intelligenz in der nationalen Sicherheit und im Cyberkrieg weiter verschärfen.













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