Trumps Aussage: NATO und Verbündete stehen vor einer „sehr düsteren“ Zukunft

US-Präsident Donald Trump äußerte sich am Sonntag, dem 15. März, in einem Interview mit der Financial Times (FT) zur Frage der Bewegungsfreiheit in der Straße von Hormus und zur Zukunft der NATO. Seinen Aussagen zufolge stünde die NATO vor einer sehr schwierigen Lage, sollten Washingtons Verbündete die USA bei ihren Militäraktionen gegen den Iran nicht unterstützen.
Trump rief die europäischen Länder zu gemeinsamen Militäraktionen gegen den Iran auf und forderte die Entsendung von Minensuchschiffen. Europa und China seien stark vom Öl aus dem Persischen Golf abhängig, daher sei ihre Zusammenarbeit von großer Bedeutung.
Laut Trump führten die USA und Israel seit dem 28. Februar Luftangriffe gegen den Iran durch. Im Zuge dieser Aktionen seien hochrangige Mitglieder der Führung der Islamischen Republik getötet worden. Als Reaktion darauf greift der Iran weiterhin Israel, mehrere Golfstaaten und US-Ziele an.
Trump erklärte außerdem, er werde ein Treffen mit Xi Jinping Ende März möglicherweise verschieben, falls Peking nicht zur Sicherung des freien Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus beitrage. Laut dem Präsidenten seien Europa und China, anders als die USA, ebenfalls auf regionale Öllieferungen angewiesen.
Die Ölpreise auf den internationalen Märkten erreichten am Abend des 15. März 106 US-Dollar pro Barrel, was einem Anstieg von rund 45 % seit Beginn des Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran entspricht.
US-Präsident Donald Trump sagte, der Krieg könne „jederzeit beendet werden“, er sei aber derzeit nicht an Verhandlungen interessiert und konzentriere sich darauf, die militärischen Kapazitäten des Irans durch gemeinsame strategische Schritte zu schwächen.
Diese Situation wird in naher Zukunft von großer Bedeutung für Militäroperationen in der Region, den Weltfrieden und das geopolitische Gleichgewicht sein.
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