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Kreml antwortet auf Bonyas Appell: Neue Verbote und Aufregung

Kreml antwortet auf Bonyas Appell: Neue Verbote und Aufregung

Der offene und gewagte Appell der bekannten russischen Bloggerin Viktoria Bonya an Präsident Wladimir Putin hat die Mauern des Kremls erreicht. Dieses aufsehenerregende Ereignis sorgt nicht nur in der breiten Bevölkerung, sondern auch in den höchsten Kreisen des Staates für großes Aufsehen. Zamin.uz präsentiert die neuesten Details und unerwarteten Wendungen der Situation.

Peskovs Eingeständnis und die offizielle Antwort

Am Donnerstag, den 16. April, ging Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten, auf die von Viktoria Bonya aufgeworfenen Fragen ein. Er räumte ein, dass die von der Bloggerin angesprochenen Probleme eine „sehr große Resonanz“ hätten. Laut Peskow werde in diesen Bereichen bereits umfassend gearbeitet, zahlreiche Experten seien hinzugezogen worden und kein Appell bleibe unbeachtet.

Die Tränen der Bloggerin und der nächste Schritt

Nach der offiziellen Antwort veröffentlichte Viktoria Bonya ein neues Video in den sozialen Netzwerken. In diesem bedankte sich die Bloggerin mit Tränen in den Augen dafür, dass ihr Appell an den Kreml Beachtung fand. Bonya verbarg nicht ihre Sorge um ihre Zukunft und Sicherheit, betonte jedoch, dass „es die Mühe wert sei“, und zeigte sich erfreut, das Leid des Volkes kommuniziert zu haben.

Die „strenge Bitte“ hinter den Kulissen

Ein weiterer Fakt bestätigt die starke Wirkung des Appells: Wie die Medien „Meduza“ und DW berichten, hat die Präsidialverwaltung Russlands loyalen Medien die Anweisung gegeben, Bonyas Appell nicht weiter zu „entwickeln“. Es sei lediglich erlaubt, Aussagen offizieller Personen zu veröffentlichen.

Worum ging es eigentlich?

Zur Erinnerung: In einem am 14. April veröffentlichten Video zählte Bonya fünf wichtige Probleme auf, die laut ihr „von den Gouverneuren verschwiegen“ würden:

  • Die Folgen der Überschwemmungen in Dagestan;
  • Die ökologische Lage im Zusammenhang mit dem Mazut-Austritt in Anapa;
  • Vorschriften, die die Tötung seltener Tiere ermöglichen;
  • Das Schlachten von Vieh in Nowosibirsk;
  • Internetbeschränkungen und Lügen über den nicht funktionierenden Messenger „Max“.

Dieses Video erreichte auf Instagram Rekordwerte – es sammelte 1,3 Millionen Likes und über 100.000 Reposts.

Auch andere Stars schlossen sich an

Viktoria Bonyas Mut inspirierte auch andere Prominente. Die Bloggerin Ayza kritisierte ebenfalls die Situation im Land. Sogar der als Kriegsbefürworter bekannte Schauspieler Iwan Ochlobistin bezeichnete die Internetbeschränkungen in Russland als „riesigen Fehler“ und wertete dies als Rückkehr zu den negativen Erfahrungen der UdSSR.

Liebe Leser, glauben Sie, dass solche offenen Dialoge prominenter Blogger eine reale Kraft zur Lösung gesellschaftlicher Probleme haben? Wird das Verbot der Regierung für die Medien die Situation weiter verschärfen?

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