Kasachstan verhängt sechsmonatiges Einfuhrverbot für Eier

Das Landwirtschaftsministerium der Republik Kasachstan hat eine vorübergehende Beschränkung für die Einfuhr von frischen Hühnereiern in das Land eingeführt. Gemäß einer entsprechenden Anordnung wird das Importverbot sechs Monate lang gelten. Dies berichtete das Portal Zakon.kz.
In dem Dokument wird festgehalten, dass diese Entscheidung auf Grundlage der Anordnung „Über das Verbot der Einfuhr von frischen Hühnereiern in das Hoheitsgebiet der Republik Kasachstan“ getroffen wurde. Demnach wird der Import von frischen Eiern aus Drittstaaten sowie aus den Mitgliedsländern der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) mit allen Transportmitteln vorübergehend ausgesetzt.
Gleichzeitig wurde eine Ausnahme für den Transitverkehr festgelegt. Das bedeutet, dass die Durchfuhr von Eierprodukten zwischen EAWU-Staaten durch das Territorium Kasachstans nicht von der Beschränkung betroffen ist.
Dieser Beschluss ist am 21. April offiziell in Kraft getreten und wird für eine Dauer von sechs Monaten gültig sein.
Experten und Vertreter der Geflügelindustrie weisen darauf hin, dass die Eierpreise in Kasachstan im Jahresverlauf mehrfach schwanken. In der Regel sinken die Preise während der Sommersaison aufgrund der geringeren Nachfrage, da die Verbraucher vermehrt auf Obst und Gemüse statt auf Eier zurückgreifen. Im Herbst hingegen sehen sich die Produzenten gezwungen, die Preise leicht anzuheben, um die Verluste aus dem Sommer auszugleichen.
Es wird davon ausgegangen, dass diese Beschränkung darauf abzielt, die heimischen Produzenten auf dem Binnenmarkt zu unterstützen und die Preisstabilität zu gewährleisten.
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