Miet-E-Scooter werden in Brüssel komplett verboten

Ab 2027 wird die belgische Hauptstadt den Verleih von E-Scootern vollständig einstellen. Laut dem Sender VRT hat die Stadtverwaltung beschlossen, die Lizenzen der Kick-Sharing-Betreiber nicht zu verlängern. Das Verbot wird mit der Zunahme von Verkehrsunfällen, der chaotischen Überfüllung öffentlicher Plätze und der Nutzung von Scootern für kriminelle Zwecke begründet. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Offiziellen Angaben zufolge wurden allein im Jahr 2025 666 Menschen bei Unfällen mit diesen Verkehrsmitteln verletzt, was einem Anstieg von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Statistiken der Staatsanwaltschaft sind noch alarmierender: Im vergangenen Jahr wurden Miet-Scooter in 25 Fällen von bewaffneten Angriffen und Schießereien als Fortbewegungsmittel registriert.
Es ist erwähnenswert, dass sich die Beschränkungen nur auf Mietgeräte beziehen. Private E-Scooter werden nicht verboten, und für Fahrräder ist im Gegenteil geplant, die Infrastruktur nach 2028 weiter auszubauen. Brüssel ist hier kein Vorreiter – ähnliche Maßnahmen wurden bereits in Paris, Madrid und Prag ergriffen.
Auch in der tschechischen Hauptstadt gab es, wie in Belgien, Beschwerden über unkontrolliertes Fahren in Fußgängerzonen und darüber, dass Touristen Scooter eher als Unterhaltungsmittel denn als Transportmittel betrachten. Während die Regierung in Barcelona strenge Parkregeln eingeführt hat, sind Mietdienste in den Niederlanden landesweit verboten. In Italien wurden E-Scooter rechtlich vollwertigen Fahrzeugen gleichgestellt.















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