Anklage gegen Tatverdächtigen nach Attentatsversuch auf Trump erhoben

Gegen Cole Allen, der in den USA als Lehrer tätig war, wurde Anklage wegen des versuchten Attentats auf Präsident Donald Trump erhoben. Dies berichtete der Nachrichtensender BBC.
Den Angaben zufolge wird ihm zudem der Einsatz einer Schusswaffe bei der Begehung einer Straftat sowie der zwischenstaatliche Transport einer Waffe in der Absicht, ein schweres Verbrechen zu verüben, vorgeworfen. Im Rahmen dieser Anklagepunkte drohen ihm bis zu 10 Jahre Freiheitsentzug.
Sollte das Gericht ihn des versuchten Attentats auf den Präsidenten für schuldig befinden, könnte er zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden. Bislang bestreitet Allen sämtliche Vorwürfe.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft durchquerte er mehrere Bundesstaaten, um den Angriff durchzuführen. Bei ihm wurden eine Vorderschaftrepetierflinte vom Kaliber 12, drei Messer sowie weitere Ausrüstungsgegenstände sichergestellt.
Es sei daran erinnert, dass sich der Vorfall in der Nacht zum 26. April im Bankettsaal des Hotels Washington Hilton ereignete.
Der 31-jährige Allen, ein in Kalifornien ansässiger Lehrer, hatte ein Zimmer im Hotel gebucht und im Eingangsbereich des Saals auf einen Mitarbeiter des US Secret Service geschossen. Er wurde noch am Tatort festgenommen.
Später äußerte Trump die Vermutung, dass dieser Angriff wahrscheinlich nicht mit dem Iran in Verbindung stehe.
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