Opfer des Schulangriffs im Iran beigesetzt

Opfer des Schulangriffs im Iran beigesetzt

Kinder, die bei einem US- und israelischen Angriff in der iranischen Stadt Minab getötet wurden, wurden zur letzten Ruhestätte geleitet. Fast fünf Monate nach der Tragödie wurden die Leichen von 34 Kindern beigesetzt, deren Identität durch DNA-Analysen festgestellt wurde.

Offiziellen Angaben zufolge ist es Experten gelungen, 68 Körperteile zuzuordnen, die den Kindern gehören. Dennoch wurde die Leiche des 7-jährigen Makan Nasiri noch nicht gefunden. Es wird berichtet, dass aufgrund des direkten Einschlags der Rakete an seinem Standort keine sterblichen Reste des Kindes gefunden werden konnten.

Aus diesem Grund wurde ein symbolisches leeres Grab für Makan Nasiri vorbereitet. Sein blutverschmierter Pullover und ein einzelner Turnschuh werden in einer lokalen Moschee als Gedenkstätte für die Opfer der Tragödie aufbewahrt.

Nach Angaben iranischer Behörden kamen bei einem Angriff auf eine Mädchen-Grundschule in Minab am 28. Februar 2026 168 Menschen ums Leben. Der Hauptteil der Opfer bestand aus 7- bis 12-jährigen Schülerinnen sowie einigen Lehrerinnen und Lehrern. Der Vorfall gilt als eine der schwersten Tragödien mit Kindern in der Geschichte des Landes.

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