Weitergabe von Kartendaten wird künftig strafrechtlich verfolgt

In der heutigen Zeit, in der digitale Technologien zu einem integralen Bestandteil unseres Lebens geworden sind, ist das Thema Cybersicherheit aktueller denn je. Bestimmte Gewohnheiten, die viele früher ignorierten oder gar als „banal“ betrachteten, können nun schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Zamin.uz informiert über den in der Gesetzgebungskammer verabschiedeten neuen Gesetzentwurf und die darin enthaltenen wichtigen Änderungen.
Verbotene „Großzügigkeit“: Kontrolle von Karten und Wallets
Gemäß dem neuen Gesetzentwurf wird die rechtswidrige Weitergabe von Informationen zu Bankkarten, elektronischen Geldbörsen (Wallets) und Krypto-Assets an Dritte künftig streng bestraft. Solche Handlungen dienen als Grundlage nicht nur für administrative, sondern direkt für strafrechtliche Verfolgung.
Diese Maßnahmen zielen darauf ab, zu verhindern, dass Cyberbetrüger Straftaten unter Verwendung fremder Identitäten begehen.
Sicherheit von SIM-Karten und persönlichen Konten
Die gesetzlichen Neuerungen umfassen nicht nur Finanzinstrumente, sondern auch Mittel der digitalen Identifikation. Dazu gehören:
Die illegale Übertragung von SIM-Karten an Dritte;
Die Bereitstellung von persönlichen Konten und Identifikationsdaten an fremde Personen;
Die Strafmaßnahmen für Fälle, in denen diese für böswillige Zwecke genutzt werden, werden erheblich verschärft.
Banken zahlen Schäden nun aus eigener Tasche
Der wichtigste und für die Nutzer erfreulichste Aspekt des Entwurfs ist die Erhöhung der Verantwortung von Banken und Zahlungsorganisationen.
Wenn Gelder eines Kunden gestohlen werden oder ein Schaden entsteht, weil die Bank die Informationssicherheit nicht ausreichend gewährleistet hat, wird ein Mechanismus eingeführt, nach dem die Bank oder die Zahlungsorganisation diese Verluste aus eigenen Mitteln decken muss. Dies soll Finanzinstitute dazu bewegen, ihre Systeme noch stärker zu schützen.
Ermittlungen werden beschleunigt, Strafe wird unvermeidlich
Um Cyberkriminalität zeitnah aufzuklären, werden für die Bereitstellung von Bankdaten an Ermittlungsbehörden klare und kurze Fristen festgelegt. Verantwortliche, die gegen diese Anforderung verstoßen oder Daten verspätet liefern, werden ebenfalls streng zur Rechenschaft gezogen.
Zudem wurden gesonderte Verwaltungsmaßnahmen für Verstöße gegen Cybersicherheitsregeln in kritischen Informationsinfrastrukturen (staatliche und strategische Objekte) festgelegt.
Liebe Leser, glauben Sie, dass die Einführung einer strafrechtlichen Verantwortlichkeit für die Weitergabe von Bankkarten dazu beitragen wird, Betrug zu reduzieren? Wie schützen Sie Ihre eigene digitale Sicherheit?
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