KI-Implementierungs-Startup sammelt 20 Millionen Dollar ein

KI-Implementierungs-Startup sammelt 20 Millionen Dollar ein

Für große Unternehmen bleibt die verlässliche Integration von AI-Tools in ihre Arbeitsabläufe eine komplexe Herausforderung. Daher erfreuen sich spezialisierte Ingenieurteams und Organisationen, die Unternehmen bei der Einführung von AI-Systemen unterstützen, wachsender Beliebtheit. Das berichtet Techcrunch.com berichtet .

Dem Portal ixbt.com zufolge hat sich das von der ehemaligen Salesforce-Managerin Efrat Rapoport gegründete und von Marc Benioff unterstützte Startup namens June genau diesem Problem angenommen. Dem Unternehmen gelang es, in einer Pre-Seed-Runde 20 Millionen Dollar an Investitionen von Time Ventures sowie bekannten Tech-Persönlichkeiten wie Michael Dell, Aaron Levie und George Kurtz einzwerben.

Efrat Rapoport und ihre drei Mitgründer – Ohad Xen, Barak Goldstein und Idan Tsitiat – hatten zuvor das Unternehmen Bonobo AI gegründet. Dieses 2017 ins Leben gerufene Startup für Sprachdienste wurde zwei Jahre später von Salesforce übernommen. Das Team arbeitete mehrere Jahre lang an den AI-Projekten des Technologieriesen.

Technologische Hürden und veraltete Systeme

Experten zufolge steigert AI die Nachfrage nach professionellen Dienstleistungen paradoxerweise sogar. Die Antwort der Industrie auf dieses Problem besteht derzeit meist darin, mehr Fachkräfte einzustellen. Der Ansatz von June unterscheidet sich jedoch und bietet Unternehmen einen neuen Weg zur Prozessautomatisierung.

Derzeit kann kein Fortune-500-Unternehmen ein CRM-System einfach so nebenbei aufbauen. Jedes AI-Modell muss nahtlos mit Salesforce, ServiceNow, DataBricks, Workday oder anderen Datenmanagement-Plattformen zusammenarbeiten.

„Bevor AI einen Mehrwert schaffen kann, muss sich erst einmal jemand durch veraltete Systeme wühlen“, erklärt Rapoport. Fragmentierte Daten über verschiedene Plattformen hinweg, komplexe Workflows und über Jahre angesammelte technische Altlasten gehören zu den größten Hürden.

Wie funktioniert die June-Plattform?

Die Erstellung einer Vorlage für einen Agenten ist der einfachste Teil des Prozesses. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, ihn erfolgreich mit den komplexen Systemen im Hintergrund zu verknüpfen. Wenn beispielsweise zehn doppelte Felder vorliegen, die alle dieselben Daten repräsentieren, muss der AI-Agent wissen, wie er reagieren soll.

Durch das Scannen der bestehenden Unternehmenssysteme versteht die June-Platform die Geschäftsprozesse, identifiziert Engpässe und ersetzt diese durch optimierte, von Agenten gesteuerte Abläufe. Das System liefert den Teams im Unternehmen automatisch eine vollständige Roadmap mit den erforderlichen Schritten.

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