Aserbaidschan schickte humanitäre Hilfe an den Iran

Die Regierung Aserbaidschans hat humanitäre Hilfe in das iranische Gebiet geschickt. Diese Entscheidung wurde nach einem Telefonat zwischen dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev und dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian am 8. März getroffen. Nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums umfasst die Hilfe 10 Tonnen Mehl, 6 Tonnen Reis, 2,4 Tonnen Zucker, über 4 Tonnen Trinkwasser, 600 Kilogramm Tee sowie fast 2 Tonnen Medikamente und medizinisches Material. Darüber berichtet tengrinews.kz.
Vor dieser Hilfe herrschte zwischen den beiden Ländern eine gewisse Spannung. Insbesondere stürzten aus dem Iran gestartete Drohnen im Bereich des Flughafens in Nachitschewan ab. Der Vorfall beschädigte das Flughafengebäude und verletzte mehrere Zivilisten. Die Behörden in Baku forderten Teheran auf, sofortige Erklärungen abzugeben und eine Untersuchung einzuleiten. Das aserbaidschanische Außenministerium betonte die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Verhinderung solcher Vorfälle in der Zukunft und erklärte, sich das Recht auf Gegenmaßnahmen vorzubehalten.
Während des Telefonats erklärte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, dass Teheran nicht in den Drohnenangriff verwickelt sei. Er versprach, dass der Vorfall gründlich untersucht und aufgeklärt werde. Dieser diplomatische Dialog und die Entsendung humanitärer Hilfe werden als Schritte angesehen, die darauf abzielen, die Lage in der Region zu stabilisieren und Missverständnisse friedlich zu lösen.
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