Kampf gegen „Öko“-Betrug: Neuer Online-Dienst in Russland gestartet

Kampf gegen „Öko“-Betrug: Neuer Online-Dienst in Russland gestartet

Das nationale Kompetenzzentrum Roskachestvo hat ein neues Online-Tool eingeführt, um „Greenwashing“ – das fälschliche Bewerben von Produkten als umweltfreundlich – zu bekämpfen. Verbraucher können nun über ein spezielles Formular auf der Website der Behörde Beschwerden über unlautere Marketingpraktiken einreichen. Dies berichtet Ixbt.com berichtet.

Nach Eingang einer Beschwerde senden Experten von Roskachestvo eine Anfrage an den Händler und den Hersteller, um die Situation zu klären. Sollte diese Maßnahme nicht greifen, wird der russische Föderale Antimonopoldienst (FAS) eingeschaltet. Die Behörde hatte 2024 ihre Empfehlungen zur Bekämpfung solcher Praktiken veröffentlicht.

Um den tatsächlichen Bio-Status eines Produkts zu überprüfen, wird Käufern empfohlen, sicherzustellen, dass es im Register des russischen Landwirtschaftsministeriums eingetragen ist und das Zertifikat gültig ist. Die Echtheit wird zudem durch das staatliche Siegel auf der Verpackung (ein weißes Blatt auf grünem Grund) und einen speziellen QR-Code, der zum Register führt, bestätigt.

Die Schaffung des neuen Dienstes wurde durch Monitoring-Ergebnisse veranlasst. Bei der Überprüfung wurden in 16 großen Einzelhandelsketten und Marktplätzen über 450 Produkte mit „Greenwashing“-Anzeichen identifiziert. Die meisten davon sind Importwaren, die mit englischsprachiger Kennzeichnung verkauft werden. Zur Erinnerung: Ab 2025 tritt in Russland ein Gesetz in Kraft, das die Begriffe „Bio“, „Öko“ und „organisch“ rechtlich gleichstellt.

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Abror Shuhratov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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