Kolumbianischer Präsident vorübergehend des Amtes enthoben

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro wurde bis zum 21. Juni vorübergehend von seinem Amt als Staatsoberhaupt suspendiert. Dies berichtete die Zeitung El Tiempo.
Die Entscheidung wurde von Gloria Arizabaleta, der Vorsitzenden der Anklagekommission des Repräsentantenhauses, getroffen. Diese Maßnahme gilt bis zum Abschluss der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen.
Es wird berichtet, dass Petro verdächtigt wird, während seines Wahlkampfs illegal in politische Prozesse eingegriffen zu haben. Die Kommission leitete am 9. Juni zwei Disziplinaruntersuchungen zu diesem Fall ein.
Die Vorwürfe beziehen sich auf öffentliche Äußerungen des Präsidenten über Oppositionsvertreter sowie auf seine Beiträge in sozialen Netzwerken. Insbesondere sein Beitrag über den konservativen Kandidaten Abelardo de la Espriella löste heftige öffentliche Empörung aus.
Die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien ist für den 21. Juni angesetzt. Daran nehmen der linke Kandidat Ivan Cepeda und der rechte Vertreter Abelardo de la Espriella teil.
















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