Israelischer Luftangriff tötet zwölf Ärzte im Libanon

Ein verheerender israelischer Luftangriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon hat zum Tod von 12 medizinischen Fachkräften geführt, darunter Ärzte, Krankenschwestern und Sanitäter. Der Angriff, der sich im Dorf Burj Qalaouiyah ereignete, markiert eine deutliche Eskalation des laufenden regionalen Konflikts. Das libanesische Gesundheitsministerium verurteilte den Angriff und stellte fest, dass es sich um den zweiten Angriff auf den Gesundheitssektor innerhalb weniger Stunden handelte, nachdem bei einem separaten Vorfall im Dorf Souaneh zwei weitere Sanitäter getötet worden waren. Darüber berichtet Aljazeera.com.
Die gezielte Attacke auf medizinisches Personal hat scharfe Kritik hervorgerufen, wobei Beobachter anmerken, dass solche Aktionen die Zerstörungsmuster widerspiegeln, die in Gaza zu sehen sind. Während die Rettungsarbeiten andauern, warnen Beamte, dass die Zahl der Todesopfer steigen könnte. Seit sich der regionale Konflikt am 2. März verschärfte, wurden im Libanon mindestens 18 Sanitäter unter den 773 gemeldeten Todesopfern getötet. Die Gewalt breitet sich weiter aus, wobei die «Hisbollah» Vergeltungsangriffe mit Drohnen und Raketen gegen israelische Militärstellungen durchführt, während der Iran seine Raketenkampagne gegen den Norden Israels fortsetzt.
Der Anführer der «Hisbollah», Naim Qassem, hat signalisiert, dass die Gruppe für eine langwierige Konfrontation bereit ist, und die aktuelle Situation als existenziellen Kampf beschrieben. Unterdessen bleibt der Norden Israels durch iranische Streumunition bedroht, die erhebliche Schäden an der Infrastruktur in der Region Obergaliläa verursacht hat. Während der Konflikt in seine dritte Woche geht, wachsen die internationalen humanitären Sorgen um die Sicherheit von Zivilisten und medizinischem Personal, die zwischen die Fronten geraten sind.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!