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Gerichtsurteil zu umstrittenen Bauarbeiten in Taschkent

Gerichtsurteil zu umstrittenen Bauarbeiten in Taschkent

Das Verwaltungsgericht der Stadt Taschkent hat die Berufung im Fall der Rekonstruktion der berühmten 18-stöckigen Häuser am Hamid-Olimjon-Platz geprüft. Am 28. Februar 2026 wies das Gericht die Forderungen der Bewohner zurück und bestätigte die vorherige Entscheidung. Der Hauptfaktor für den Konflikt ist der geschlossene Beschluss Nr. 707 des Ministerkabinetts vom 7. November 2025. Darüber berichtet anhor.uz.

Zur Erinnerung: Am 13. Oktober 2025 wandten sich 220 Bürger, die in acht Mehrfamilienhäusern wohnen, an den Präsidenten, den Bürgermeister der Stadt und den Generalstaatsanwalt. Die Bewohner forderten den Stopp der Fassadensanierungsarbeiten, bis die Entwurfs- und Kostenvoranschlagsunterlagen genehmigt sind. Während des Gerichtsverfahrens wurden die von den Behördenvertretern vorgelegten Dokumente, insbesondere der Vertrag zwischen der "Engineering-Gesellschaft für einheitliche Bestelldienste" und der Firma "Lauris Decoration Build" sowie der geschlossene Beschluss, jedoch als rechtmäßig eingestuft.

Nach Angaben der Bewohnervertreter konnten sie ihre Rechte nicht vollständig verteidigen, da die als "für den Dienstgebrauch" (DSP) eingestuften Dokumente während des Prozesses geheim gehalten wurden. Dieser geschlossene Beschluss gibt dem Auftraggeber das Recht, den Auftragnehmer ohne elektronische Ausschreibungen und öffentliche Diskussionen auszuwählen sowie Bauarbeiten ohne Expertenbewertungen zu finanzieren. Die Bewohner betonen ihre Besorgnis über den Mangel an Transparenz und das Risiko einer Beeinträchtigung des architektonischen Erscheinungsbildes.

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