Landwirt aus Yangibozor behält seine Agrarflächen

Die Bezirksabteilung des Büros für Zwangsvollstreckung (MIB) in Jangi-Basar führt systematische Maßnahmen durch, um die Interessen des Staates zu wahren und die Ansprüche von Unternehmen sicherzustellen.
Insbesondere konnten durch die Vollstreckungsmaßnahmen des staatlichen Gerichtsvollziehers A. Qadirberganov erhebliche Schuldbeträge beglichen werden.
Gemäß den Vollstreckungstiteln der Justiz- und Steuerbehörden beliefen sich die Gesamtschulden des Landwirtschaftsbetriebs „O.S.“ im Bezirk auf über 244,7 Millionen Som. Davon entfielen 158,4 Millionen Som auf Steuerschulden zugunsten des Staates und 86,3 Millionen Som auf Verbindlichkeiten gegenüber der Aktiengesellschaft „Hududiy elektr tarmoqlari“ (Regionale Stromnetze).
Da die Schulden nicht fristgerecht beglichen wurden, ergriff der staatliche Gerichtsvollzieher strikte Maßnahmen. Das langfristige Pachtrecht für eine Gesamtfläche von 65,6 Hektar im Massiv „Tschopolontschi“ des Bezirks Jangi-Basar, welches dem Landwirtschaftsbetrieb gehört, wurde gepfändet.
Der Schätzwert dieser Landfläche wurde von entsprechenden Experten auf über 1,8 Milliarden Som taxiert. In Umsetzung des Erlasses Nr. PQ-131 des Präsidenten der Republik Usbekistan vom 28. März 2025 wurde die Fläche am 15. April dieses Jahres auf der elektronischen Handelsplattform „E-AUKSION“ zum Verkauf angeboten.
Angesichts des drohenden Verlusts seiner Flächen beglich der Leiter des Landwirtschaftsbetriebs sämtliche Schulden vollständig. Aufgrund der erfolgten Zahlung wurde das Vollstreckungsverfahren offiziell beendet und die Beschränkungen für das Land wurden aufgehoben.
Die rechtzeitige Erfüllung der Anforderungen aus Vollstreckungstiteln verhindert die Pfändung Ihres Eigentums und dessen Veräußerung über Auktionsplattformen.
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