Mirjalol Qosimov enthüllt den Grund für die Niederlage gegen Nasaf

Mirjalol Qosimov enthüllt den Grund für die Niederlage gegen Nasaf

OKMK-Cheftrainer Mirjalol Qosimov führte die 1:2-Niederlage gegen Nasaf nicht auf die Gesamtleistung seiner Mannschaft, sondern auf zwei entscheidende Faktoren zurück: vergebene Chancen und zu leicht kassierte Gegentore.

Der Trainer ist überzeugt, dass die Mannschaft aus Olmaliq selbst bei einer Verwertung von nur zehn Prozent ihrer Chancen nicht als Verlierer vom Platz gegangen wäre. Nasaf nutzte jedoch seine wenigen Möglichkeiten maximal und nahm drei wichtige Punkte mit nach Qarshi.

„Wir haben zwei Tore viel zu leicht kassiert“

Eines der Spitzenspiele des 15. Spieltags der Super League sollte am 3. August in Olmaliq stattfinden.

Nasaf ging durch Tore von Bobur Abduxoliqov und Sharof Muhitdinov mit zwei Toren in Führung. Avazbek O‘lmasaliyev verkürzte für OKMK, doch die Gastgeber konnten das Unentschieden nicht mehr retten.

Nach dem Spiel gratulierte Mirjalol Qosimov zunächst dem Gegner zum Sieg. Seine Unzufriedenheit darüber, dass seine Mannschaft zwei Tore aus äußerst einfachen Situationen kassiert hatte, verbarg er jedoch nicht.

„Wir müssen hart arbeiten, um ein Tor zu erzielen, haben aber zwei Tore sehr leicht kassiert. Wir müssen das Spiel analysieren“, sagte der OKMK-Trainer.

Darin lag der zentrale Widerspruch in Qosimovs Analyse: Die Gastgeber mussten viel investieren, um Torchancen zu kreieren, während Nasaf die Fehler des Gegners ohne großen Aufwand bestrafte.

„Wenn wir zehn Prozent davon genutzt hätten, hätten wir nicht verloren“

Auf der Pressekonferenz wurde der Trainer gefragt, ob OKMK bei den Abschlüssen die nötige Genauigkeit gefehlt habe.

Qosimov antwortete mit einer sehr konkreten Zahl:

„Wenn wir zehn Prozent der Chancen genutzt hätten, die wir herausgespielt haben, hätten wir meiner Meinung nach nicht verloren.“

Diese Aussage macht OKMKs Hauptproblem in der Partie deutlich. Die Mannschaft organisierte Angriffe, erreichte den gegnerischen Strafraum und hielt die Fans bis zum Schluss in Hoffnung. Doch entschieden wurde das Spiel nicht durch die Anzahl der Chancen, sondern durch deren Verwertung.

Auch wenn zehn Prozent im Fußball nur eine hypothetische Zahl sind, wollte Qosimov damit betonen, dass seine Mannschaft genügend Chancen für eine Niederlagevermeidung hatte.

Nasafs System mit fünf Verteidigern war keine Überraschung

OKMKs Trainerstab hatte den taktischen Plan des Gegners vorhergesehen. Obwohl Nasaf in den vorherigen Spielen mit vier Verteidigern aufgetreten war, hatte Qosimov berücksichtigt, dass sie gegen seine Mannschaft mit fünf Abwehrspielern antreten könnten.

„Wir hatten erwartet, dass sie gegen uns mit fünf Verteidigern spielen würden. Darauf haben wir uns vorbereitet“, sagte der Trainer.

Daher lässt sich OKMKs Niederlage nur schwer mit einer unerwarteten Formation des Gegners erklären. Die Gastgeber hatten erwartet, dass Nasaf das Zentrum verdichten und freie Räume schnell nutzen würde.

Das Problem lag nicht darin, den Plan zu kennen, sondern ihn auf dem Platz vollständig umzusetzen:

Faktor

Situation bei OKMK

System des Gegners

Im Voraus erwartet

Chancen herausspielen

Ausreichend vorhanden

Chancenverwertung

Geringe Effizienz

Defensivverhalten

Zwei einfache Gegentore kassiert

Zweite Halbzeit

Druck und Intensität nahmen zu

Selbst halbe Chancen wurden zu Toren

Qosimov bewertete Nasaf als eines der erfahrensten und qualitativ stärksten Teams des Landes. Seiner Aussage nach muss man ihnen keine großen Chancen bieten — sie können sogar eine halbe Gelegenheit nutzen.

„Nasaf ist ebenfalls eine gute Mannschaft. Sie haben gute Spieler. Wenn man ihnen solche Situationen ermöglicht, können sie selbst eine halbe Chance in ein Tor verwandeln.“

In diesem Spiel bestätigte sich diese Einschätzung. Nasaf erzielte in der achten Minute das erste Tor und brachte die Partie in ein für sie günstiges Szenario. Das zweite Tor in der 61. Minute zwang OKMK, mit noch größerem Risiko anzugreifen.

Die Gastgeber verkürzten in der 70. Minute, doch der danach aufgebaute Druck reichte nicht für den Ausgleich.

OKMKs zweite Halbzeit machte dem Trainer Hoffnung

Trotz der Niederlage stellte Qosimov positive Aspekte im Spiel seiner Mannschaft fest. Besonders zufrieden war er damit, dass die Spieler bis zum Ende kämpften und die Fans bis in die Schlussminuten im Spiel hielten.

„Es gibt auch Dinge, die mich freuen — man erkennt eine spielerische Substanz, den Kampf bis zum Ende und den Einsatz für die Fans. Die Jungs haben alles gegeben, was sie konnten. Ich bin ihnen dankbar.“

OKMK agierte in der zweiten Halbzeit offensiver und konnte den Gegner näher an dessen eigenen Strafraum drängen. Einwechslungen brachten neue Kräfte, das Flügelspiel wurde schneller und ein Tor konnte aufgeholt werden.

Die Fehler aus der ersten Halbzeit ließen sich durch die größere Aktivität nach der Pause jedoch nicht vollständig korrigieren.

Substanz war vorhanden, aber keine Punkte

Qosimovs Aussage, dass „man nicht immer gewinnt, nur weil man gut spielt“, ist wohl die kürzeste Beschreibung dieser Partie.

Auch nach den vorherigen Spielen hatte der Trainer betont, dass gute Leistungen im Fußball allein kein Ergebnis garantieren und einfache Fehler vom Gegner bestraft werden.

Bei OKMK gab es:

  • offensive Absichten;

  • herausgespielte Torchancen;

  • Charakter in der zweiten Halbzeit;

  • Hoffnung bei den Fans bis zum Schluss.

Doch nichts davon bringt auf der Anzeigetafel automatisch einen Punkt. Nasaf war effizienter und machte aus zwei Fehlern des Gegners zwei Tore.

Der Abstand in der Tabelle schrumpfte auf einen Punkt

Nach diesem Ergebnis erhöhte Nasaf sein Punktekonto auf 24 und kletterte auf Rang sechs. OKMK blieb mit 25 Punkten auf dem vierten Platz.

Damit schrumpfte der Abstand zwischen den beiden Mannschaften auf nur einen Punkt. Bei einem Sieg hätten die Spieler aus Olmaliq den Vorsprung auf Nasaf auf vier Punkte ausbauen können. Stattdessen brachte der Auswärtssieg Nasaf im Kampf um die Spitzenplätze näher heran.

Für OKMK bedeutet diese Niederlage nicht nur den Verlust von drei Punkten, sondern auch, dass ein direkter Konkurrent näher herangerückt ist.

Qosimovs wichtigste Aufgabe

In den kommenden Trainingseinheiten von OKMK dürften zwei Bereiche im Mittelpunkt stehen:

erstens, zahlreiche Angriffe mit präzisen Abschlüssen und Toren zu beenden;

zweitens, einfache Abwehrfehler zu reduzieren, die dem Gegner fertige Chancen schenken.

Qosimov sagte, dass im Spiel seiner Mannschaft eine klare Substanz vorhanden sei. Nun muss diese Substanz in Punkte für die Tabelle umgewandelt werden. Andernfalls könnten Niederlagen nach guten Leistungen im Kampf von OKMK um die Spitzenplätze teuer zu stehen kommen.

Was war Ihrer Meinung nach entscheidender für OKMKs Niederlage — die Ungenauigkeit im Angriff oder einfache Fehler in der Defensive? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren und teilen Sie den Artikel auf Telegram oder anderen sozialen Netzwerken mit Sportfans!

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