DR Kongo-Mittelfeldspieler: „Cristiano Ronaldo ist nicht mehr so gefährlich wie früher“

Im Debütspiel der Weltmeisterschaft 2026 trennte sich die portugiesische Nationalmannschaft überraschend 1:1 vom Demokratischen Republik Kongo. Nach diesem Spiel äußerte sich der Kongolese Ngal’ayel Mukau kritisch über den Kapitän der gegnerischen Mannschaft, Cristiano Ronaldo. Seiner Meinung nach stellt der 41-jährige Stürmer keine Gefahr mehr dar, die die Verteidiger dazu zwingt, einen speziellen Plan zu entwerfen. Dies berichtet Goal.com Nachrichten berichtet.
In einem Interview nach dem Spiel bestritt Mukau, Mittelfeldspieler von Lille und der DR Kongo, dass spezielle Vorbereitungen getroffen wurden, um den fünfmaligen Ballon-d'Or-Gewinner zu stoppen. Laut Goal.com betonte der 21-jährige Fußballer, dass Ronaldos Alter seine körperliche Verfassung spürbar beeinflusst habe. „Um ehrlich zu sein, hatten wir keinen speziellen Plan gegen ihn. Denn wir wussten, dass er nicht mehr auf seinem früheren Niveau ist. Er ist immer noch einer der Besten der Geschichte, aber das Alter hinterlässt seine Spuren — er kann auf dem Platz nicht mehr das gleiche Arbeitspensum bewältigen wie früher“, so Mukau.
Die Statistik arbeitet gegen Ronaldo
In der Partie in Houston wurde Cristiano Ronaldo zum ältesten Spieler, der in der Geschichte der Weltmeisterschaften in der Startelf stand. Seine Effektivität im Spiel war jedoch recht gering. In 90 Minuten berührte er den Ball nur 25 Mal — sein schlechtester Wert in Spielen, in denen er bei großen Turnieren die volle Zeit absolvierte.Zudem setzt sich die torlose Serie der portugiesischen Legende fort. In den letzten 10 Spielen bei Welt- und Europameisterschaften konnte er keinen Treffer erzielen. In dieser Zeit gab Ronaldo insgesamt 33 Schüsse ab, von denen keiner zum Tor führte. Die disziplinierte Defensive der DR Kongo schaffte es, den erfahrenen Stürmer völlig neutral zu stellen.
Wie reagierte Roberto Martinez auf die Kritik?
Portugals Cheftrainer Roberto Martinez verteidigte seinen Kapitän nach dem Spiel. Der Fachmann betonte, dass es unlogisch sei, den besten Torschützen der Welt vom Platz zu nehmen, wenn ein Tor benötigt wird. Nach Ansicht von Martinez spielt Ronaldos Präsenz auf dem Feld eine wichtige Rolle dabei, gegnerische Verteidiger abzulenken und Freiräume für andere Spieler zu schaffen.„Es ist sehr wichtig, einen so erfahrenen Spieler wie Cristiano im Strafraum zu haben. Er zieht Verteidiger an sich und verschafft uns dadurch zusätzliche Möglichkeiten. Wenn man ein Tor sucht, muss Ronaldo im Kader stehen“, erklärte der Trainer. Dennoch hat Portugals Start ins Turnier bei Fans und Experten viele Fragen aufgeworfen.
Dieses Unentschieden könnte die Situation für Portugal in der Gruppenphase erschweren. Nun muss das Team überlegen, wie es Ronaldos Effizienz in den nächsten Spielen steigern oder neue Ansätze in der Offensive verfolgen kann. Für die DR Kongo wird dieses Ergebnis als historischer Erfolg gewertet.

















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