Paul Scholes: Cristiano Ronaldo ist zu einem Problem für Portugal geworden

Die englische Fußballlegende und ehemalige Manchester United-Mittelfeldkraft Paul Scholes äußerte sich kritisch über den Stürmer der portugiesischen Nationalmannschaft, Cristiano Ronaldo. Seiner Meinung nach beeinflusst der 41-jährige Stürmer derzeit das Gesamtspiel der Mannschaft negativ und schafft eine schwierige Situation für Trainer Roberto Martinez. Dies berichtet Goal.com Meldung berichtet.
In der ersten Runde der Weltmeisterschaft spielte die portugiesische Nationalmannschaft unentschieden (1:1) gegen die DR Kongo. In diesem Spiel konnte Cristiano Ronaldo nicht durch effektive Aktionen überzeugen. Laut Goal.com betonte Scholes bei der Analyse der Situation, dass der Altersfaktor im modernen Fußball eine entscheidende Rolle spielt. Seiner Meinung nach sei es mit 41 Jahren nur noch ratsam, als Torwart auf den Platz zu gehen.
Konkurrenz und psychischer Druck
Scholes merkte an, dass Cristiano Ronaldos Stimmung nicht nur durch sein eigenes Spiel, sondern auch durch die Ergebnisse seines ewigen Rivalen Lionel Messi und des jungen Stars Kylian Mbappe beeinflusst wird. Lionel Messi erzielte bereits im ersten Spiel des Turniers drei Tore gegen Algerien und glänzte mit einem Hattrick. Kylian Mbappe gelang ein Doppelpack."Cristiano ist momentan sehr wütend, weil Lionel Messi einen Hattrick erzielt und Kylian Mbappe zwei Tore geschossen hat. Es ist klar, dass ihn das innerlich zerfrisst. Ich habe Mitleid mit Roberto Martinez; er versucht die Situation zu beschönigen, indem er sagt, er habe den besten Torschützen der Welt, aber tief im Inneren weiß er, dass dies der Mannschaft schadet", sagt Scholes.
Taktische Probleme und Lösungen
Obwohl die portugiesische Nationalmannschaft über viele talentierte Spieler verfügt, verlangsamt die Präsenz von Cristiano Ronaldo im Zentrum des Angriffs die Umschaltgeschwindigkeit (Transition) des Teams. Nach Ansicht von Scholes muss ein Stürmer im modernen Fußball in ständiger Bewegung sein und die Verteidiger unter Druck setzen.Paul Scholes gab auch seinen Vorschlag zur Nutzung des erfahrenen Stürmers ab: "Ronaldo kann in einer Mannschaft, die den Ballbesitz dominiert, Tore erzielen, aber bei schnellen Gegenangriffen bereiten seine Bewegungen Probleme. Portugal hat andere großartige Angreifer, die einen Spieler brauchen, der laufen kann. Meiner Meinung nach sollte Cristiano erst in den letzten 15 Minuten eingewechselt werden."
Derzeit stehen die portugiesische Nationalmannschaft und ihr Trainerstab in der Kritik. Ob Roberto Martinez in den nächsten Spielen Änderungen in der Aufstellung vornehmen oder weiterhin auf den fünffachen Ballon-d'Or-Gewinner setzen wird, wird die Zeit zeigen. Für usbekische Fußballfans stehen dieser Konflikt und das indirekte Duell der beiden Legenden stets im Mittelpunkt des Interesses.

















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