Ja’far Irismetov über den Weg, Portugal und Ronaldo zu stoppen

Obwohl unsere Vertreter im Debütspiel der Weltmeisterschaft 2026 gegen Kolumbien eine Chance verpasst haben (1:3), sind die hitzigen Diskussionen um unsere Nationalmannschaft und der Glaube an den nächsten Schritt nicht erloschen. Ja’far Irismetov, legendärer ehemaliger Stürmer und erfahrener Experte der usbekischen Nationalmannschaft, teilte seine analytischen Gedanken über die Möglichkeiten der „Weißen Wölfe“, den kommenden Gegner Portugal und die Frage, wie man deren Anführer Cristiano Ronaldo stoppen kann.
Nach Meinung des erfahrenen Stürmers haben unsere Landsleute genug Potenzial, nicht nur aus der Gruppe auszuscheiden, sondern auch die Führung im Quartett zu übernehmen.
Cannavaro wird die Taktik nicht ändern: Wir haben unsere eigenen Stärken
Ja’far Irismetov ist der Meinung, dass Cheftrainer Fabio Cannavaro in den kommenden entscheidenden Spielen keine drastischen Änderungen an Kader und Taktik vornehmen wird. Der Grund ist, dass die spezifischen Stärken unseres Teams bereits geformt wurden und weiterhin funktionieren:
Schnelle Konter: Unser Team agiert sehr aktiv bei der Durchführung schneller Raids und nutzt Fehler des Gegners effektiv aus.
Ballkontrolle und eine starke Offensivlinie: Im Kader gibt es genügend Spieler, die den Ball sicher halten können. Ein geschickter Stürmer wie Eldor Shomurodov kann jede Verteidigungslinie ernsthaft gefährden.
Angriffe im zweiten Tempo: Ein Vorteil ist die Präsenz von Spielern, die aus tieferen Zonen (Mittelfeld) mutig in den Angriff mitgehen und das Spieltempo steigern.
«Ronaldo ist Ronaldo, aber die Hauptgefahr liegt woanders»
Als er über eines der für die Fans interessantesten Themen sprach — wie man den Anführer Portugals Cristiano Ronaldo stoppen kann — betonte der ehemalige Stürmer, dass man die Aufmerksamkeit nicht auf eine Person, sondern auf das gesamte Mannschaftsspiel richten müsse.
«Wie kann man Ronaldo stoppen? Ehrlich gesagt, weiß ich momentan nicht genau, in welcher Form er ist. Meiner Meinung nach geht derzeit eine größere Gefahr im gegnerischen Kader von Bruno Fernandes und anderen Spielern aus. Aber Ronaldo bleibt Ronaldo. Er mag über das gesamte Spiel hinweg nicht besonders auffallen, aber er ist in der Lage, jede noch so kleine Chance in ein Tor zu verwandeln. Das kann er sehr gut. Deshalb glaube ich nicht, dass es notwendig ist, einen speziellen Spieler an ihn zu hängen, um ihn individuell zu kontrollieren».
Wir haben nichts mehr zu befürchten: Das Ziel ist nur der Punktgewinn!
Irismetov betonte, dass unser Team nach der Niederlage gegen Kolumbien vom psychischen Druck befreit sein und freier agieren sollte. Jetzt gilt es, nur noch nach vorne zu streben.
Wir sind stark durch unser Mannschaftsspiel. Wenn wir den Portugiesen keine großen Lücken auf dem Feld lassen und kompakt und diszipliniert spielen, können wir sie besiegen oder zumindest mit einem positiven Ergebnis vom Platz gehen. Ehrlich gesagt, haben wir nichts mehr zu befürchten oder zu verlieren — unabhängig von den Umständen müssen wir versuchen, Punkte zu holen.
Das Wichtigste ist, im kommenden Spiel nicht zu verlieren. Danach können wir über Punkte im Spiel der dritten Runde gegen die Demokratische Republik Kongo nachdenken. Natürlich ist auch der Kongo kein einfacher Gegner.
Die Formel für den Gruppenausstieg: Reichen 4 Punkte?
Der Experte analysierte die Gruppensituation aus mathematischer Sicht und bewertete das Potenzial der usbekischen Nationalmannschaft sehr hoch. Seiner Meinung nach könnten 4 Punkte aus den verbleibenden zwei Spielen die Türen zur nächsten Runde öffnen.
«Wenn wir vier Punkte holen, ergibt sich eine sehr gute Chance, aus der Gruppe auszuscheiden. Mit diesem Ergebnis gelangen wir entweder als Dritt- oder Zweitplatzierter in die nächste Runde. Je nach Situation könnten wir sogar den ersten Platz in der Gruppe belegen», so Irismetov und gab den usbekischen Fans große Hoffnung.
Abschlussfazit der Zamin-Sportkommentatoren:
In den Worten des erfahrenen Stürmers steckt Wahrheit. Nachdem aus den Fehlern im Spiel gegen Kolumbien gelernt wurde, ist es an der Zeit, gegen Portugal einen disziplinierten und furchtlosen Fußball zu zeigen. Wir haben genügend Stars im Kader, um gegen die Weltgrößen auf Augenhöhe zu spielen. Die Aufgabe besteht nun darin, auf dem Platz alles zu geben und, wie Ja’far Irismetov sagte, die Situation in der Gruppe grundlegend zu ändern. Wir glauben an die Jungs!
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